Wenn der Werkhof sichtbar wird

Der heisse Draht: Eine ruhige Hand, Konzentration und starke Nerven sind hier gefragt.

Der heisse Draht: Eine ruhige Hand, Konzentration und starke Nerven sind hier gefragt.

Netzelektriker Sven Küpper (TBW) erklärt die Unterschiede und Herausforderungen von Hoch- und Niederspannung.

Netzelektriker Sven Küpper (TBW) erklärt die Unterschiede und Herausforderungen von Hoch- und Niederspannung.

Gross und Klein erkundet spielerisch den Verbrauch des Trinkwassers eines Privathaushalts.

Gross und Klein erkundet spielerisch den Verbrauch des Trinkwassers eines Privathaushalts.

Bauamtsmitarbeiter Daniel Wegmüller (l.) mit seiner Familie vor dem Geräteträger Holder C70.

Bauamtsmitarbeiter Daniel Wegmüller (l.) mit seiner Familie vor dem Geräteträger Holder C70.

Simon Nussbaumer erklärt mit Nachdruck das Funktionsprinzip des Züko-Elektroautos.Fotos: Gaby Kost

Simon Nussbaumer erklärt mit Nachdruck das Funktionsprinzip des Züko-Elektroautos.Fotos: Gaby Kost

Würenlos beteiligte sich als einzige Gemeinde im Kanton Aargau am nationalen Tag der offenen Werkhöfe und -betriebe. Die Bevölkerung erhielt einen Einblick in jene Arbeiten, die meist im Hintergrund stattfinden, aber für das Funktionieren des Alltags unverzichtbar sind.

Vom Abfallwesen über die Pflege der Grünanlagen bis zum Winterdienst und zur technischen Infrastruktur präsentierten die Mitarbeitenden des Werkhofs ihre vielseitigen Aufgaben. Dabei gab es für die Besucherinnen und Besucher nicht nur Informationen, sondern auch zahlreiche Möglichkeiten zum Mitmachen und Ausprobieren.

Draussen vor der Halle stellte Bauamtsarbeiter Simon Nussbaumer stolz «seinen» Züko vor. Das seit viereinhalb Jahren im Einsatz stehende E-Kommunalfahrzeug wird von einem leistungsstarken Elektromotor angetrieben, erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 50 km/h und kommt vor allem beim Einsammeln von Robidog-Abfällen zum Einsatz. Wenige Meter weiter erklärte Bauamtsmitarbeiter Daniel Wegmüller seiner Familie die Funktionen des Holder C70 und dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten bei den täglichen Arbeiten des Bauamts.

Auch die Themen Wasser und Strom wurden anschaulich vermittelt: In und neben der Werkhalle konnten die Besucherinnen und Besucher verschiedene Stationen erkunden. Raphael Spörri, Vizepräsident der Verwaltungskommission Technische Betriebe, trat kräftig in die Tretmaschinenpedale und veranschaulichte damit am Beispiel eines Kaskadenbrunnens den durchschnittlichen Trinkwasserverbrauch eines Privathaushalts. Daneben wurden Rohrleitungsbrüche der vergangenen Jahre präsentiert. Für Spass und Herausforderung sorgte der «Heisse Draht»: Eine Drahtöse musste möglichst schnell über einen gebogenen Draht geführt werden, ohne diesen zu berühren.

Der Tag der offenen Tür zeigte eindrücklich, wie vielfältig die Aufgaben der Technischen Betriebe und des Bauamtes sind und wie viel Arbeit hinter den Dienstleistungen steckt.

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