Referendum gegen Kunstrasenplatz

Ein Komitee aus vier Personen ergreift das Referendum gegen den an der Gmeind bewilligten Kunstrasenplatz. Mindestens 445 Unterschriften sind dafür nötig.

«Das Referendumskomitee sagt Ja zu guten Sportanlagen, aber Nein zu 3,84 Mio. Franken für den Kunstrasenplatz Tägerhard.» Das Komitee, mit Olivier Ruppen, Pascal Renaud, Patrick Moosbrugger und dem ehemaligen Gemeinderat Consuelo Senn findet, dass für 3,84 Mio. Franken eine Anlage entstehe, die ausschliesslich vom SV Würenlos und dem Rugbyclub genutzt werde. «Die Würenloser Bevölkerung hat keinen freien Zugang. Der Platz wird vollständig eingezäunt und abgesperrt. Die Abschreibungen und der Unterhalt belasten die Gemeindefinanzen jährlich mit rund 200000 Franken», heisst es im Text.

Zudem würden mögliche Kosteneinsparungen nicht verbindlich ins Projekt eingeplant. Bestehende Ideen wie etwa ein Kunstrasenplatz beim Schulhaus Ländli seien im Projekt des SV Würenlos nicht berücksichtigt. «So könnten auch die Schule, der Turnverein und andere den Platz nutzen», sagt Olivier Ruppen. Das Komitee findet Alternativen zum Projekt Kunstrasenplatz «Tägerhard» müssten ernsthaft geprüft werden. Mit dem Referendum möchte das Komitee den Weg für eine bessere Lösung ermöglichen. Deshalb sollten alle Stimmberechtigten die Gelegenheit erhalten, an der Urne über das Projekt zu entscheiden.

Mit Flyern, die an 3098 Haushalte verteilt wurden, möchte das Komitee die Leute zum Nachdenken anregen. Die Frist für die 445 Unterschriften, 10 % der 4450 Stimmberechtigten, läuft am 13. Juli ab.(LiWe/zVg))

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