«Steinhof» geht in die zweite Etappe: Der Gestaltungsplan liegt auf

Der Umbau des Gasthofs «Steinhof» ist in vollem Gang. Nun liegt der Gestaltungsplan für das neue Wohnquartier auf.

Vom alten «Steinhof» bleibt nur der vordere Teil erhalten. (AZ Archiv)
Vom alten «Steinhof» bleibt nur der vordere Teil erhalten. (AZ Archiv)

Vom Gasthof «Steinhof» ist nicht mehr viel übrig, nur der Biergarten erinnert an das alte Restaurant. Seit Januar ist der «Steinhof» eine Baustelle.

Wo einst die Scheune stand, klafft nun ein Loch im Boden: Der Aushub für das geplante Wohnhaus ist gemacht.

Dabei handelt es sich jedoch erst um die erste Etappe des Bauvorhabens. Hinter dem Gasthof sollen acht Gebäude mit 85 Wohnungen entstehen, die dereinst rund 180 neuen Einwohnern ein Zuhause bieten werden.

Zu- und Wegfahrt mussten angepasst werden

Jetzt liegt der Gestaltungsplan «Steinhof» öffentlich auf. Noch bis zum 22. Oktober kann dieser von der Bevölkerung eingesehen werden. «Der Gestaltungsplan wurde vom Kanton abschliessend vorgeprüft, dabei musste unter anderem die Zu- und Wegfahrt für die Tiefgarage angepasst werden», sagt Markus Hugi, Gemeinderat und Ressortvorsteher Hochbau.

Während des Mitwirkungsverfahrens gingen ebenfalls einige Einwendungen zur Erschliessung des geplanten Quartiers ein. «Die Idee, dass der Bus Nummer elf eventuell später eine andere Route entlang der Hürdlistrasse und der Lättenstrasse fahren könnte, stiess auf wenig Begeisterung bei den Anwohnern», sagt Hugi.

Es bestehen bereits Pläne, in einer dritten Etappe das Quartier «im Grund» ebenfalls mit neuen Mehrfamilienhäusern zu überbauen. «Dafür gibt es aber noch keinen konkreten Zeitplan», so Hugi. Um hier neue Wohnhäuser zu bauen, muss zuerst eine Teilzonenplanänderung vorgenommen werden.

Jetzt muss der Gestaltungsplan «Steinhof» angenommen werden. Gibt es keine Einwendungen, geht es plangemäss weiter und für das Projekt «Steinhof» könnte ab Herbst 2018 ein Baugesuch eingereicht werden.

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