Es ist und bleibt heiss. Der Bund rief die zweithöchste Hitzewarnstufe aus. Wo man bei diesem Wetter Abkühlung bekommt, was das Badener Altersnetzwerk empfiehlt und wo man Daheimgebliebene trifft.

Jacqueline Ruggli, angetroffen beim Schwimmen im Meierbädli in Killwangen: «Ich kühle mich täglich hier im Wasser ab und paddle eine Stunde lang im Meierbädli. Die Bewegung und die Abkühlung tun mir gut. Ich gehe dann, wenn es am wenigsten Badegäste hat, und finde gegenseitigen Respekt, gerade auch hier beim Baden wichtig. Mein Tipp gegen die Hitze ist, sich im Schatten aufzuhalten. Ich trinke auch viel Wasser mit Ingwer und Zitrone.»bär

Jacqueline Ruggli, angetroffen beim Schwimmen im Meierbädli in Killwangen: «Ich kühle mich täglich hier im Wasser ab und paddle eine Stunde lang im Meierbädli. Die Bewegung und die Abkühlung tun mir gut. Ich gehe dann, wenn es am wenigsten Badegäste hat, und finde gegenseitigen Respekt, gerade auch hier beim Baden wichtig. Mein Tipp gegen die Hitze ist, sich im Schatten aufzuhalten. Ich trinke auch viel Wasser mit Ingwer und Zitrone.»bär

«Die Sorge um die Gesundheit der Menschen während der Hitzetage geht uns alle an», schreibt Melanie Borter, Leiterin der Koordinationsstelle Altersnetzwerk bei der Stadt Baden. Gemäss dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie Meteo Schweiz gilt als Hitzetag, wenn die Temperatur auf 30 Grad oder mehr steigt. «Die Anzahl dieser Hitzetage nahm in der Schweiz während der vergangenen Jahrzehnte kontinuierlich zu», heisst es auf der Website. Waren es vor über 30 Jahren maximal 10 Tage, stieg die Anzahl Hitzetage in den letzten 15 Jahren teilweise bis auf 25 Tage.

Die momentanen Temperaturen von bis zu 38 Grad haben den Bund dazu bewogen, die zweithöchste Hitzewarnstufe auszurufen. Das Altersnetzwerk Baden hat eine Liste mit Tipps gegen die Hitze (Box) veröffentlicht.

In der Alterssiedlung Sonnmatt gibt es Wassermelone

Der wohl am meisten genannte Ratschlag, viel zu trinken, wird auch in der Alterssiedlung Sonnmatt in Neuenhof strikte befolgt. «Wir achten darauf, dass die Bewohnerinnen und Bewohner täglich wenn möglich zwischen zwei und drei Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Das tönt vielleicht nach wenig, doch bei normalen Temperaturen trinken viele deutlich weniger», sagt Katharina Betschmann, Pflegedienstleiterin im Sonnmatt. Damit sie auf diese Flüssigkeitsmenge kommen, bieten sie den Senioren im Moment Wassermelonen an. «Das essen sie sehr gerne. Auch Bouillon steht auf dem Menüplan.» Ansonsten werde darauf geachtet, dass sich die Bewohner draussen im Schatten aufhalten, am liebsten unter Bäumen. «Am meisten leiden Menschen mit Atemproblemen unter der Hitze. Vereinzelt stellen wir deshalb mobile Kühlgeräte und Ventilatoren in deren Zimmer.» Auch Medikamente nehmen bei hohen Temperaturen Schaden. Weil diese im Stationszimmer aufbewahrt werden, muss auch dieser Raum gekühlt werden.

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