Die Hitze sorgt für Rekorde

Das lang anhaltende Hochsommerwetter beschert den Badis in der Region Rekordbesucherzahlen.
Per Ende Juli wurden im Tägi-Gartenbad weit über 50000 Gäste gezählt. «Wir steuern sowohl bei den Besucherzahlen als auch bei den Umsätzen auf eine absolute Rekordsaison seit Bestehen der Tägi AG hin», sagt Rahel Afsharian, Leiterin Marketing und Kommunikation. Aufgrund des frühen stabilen Hochsommerwetters sei der Abo-Verkauf gegenüber dem langjährigen Durchschnitt um 25 % gestiegen. Besonders erfreulich sei der hohe Anteil von 79 % an einheimischen Besucherinnen und Besuchern, die sich für ein Saisonabonnement entschieden hätten. «Dieser Vertrauensbeweis freut uns sehr», so Rahel Afsharian.
Herausforderung: Wasserqualität
Die Saison 2026 sei bislang ohne grössere Unfälle geblieben. Die Gäste zeigten auch bei hohen Frequenzen viel Verständnis, Toleranz und Wohlwollen gegenüber den anspruchsvollen Aufgaben der Teams. Eine Herausforderung ist die einwandfreie Wasserqualität aufgrund der anhaltend höheren Wassertemperaturen. «Mehrmals täglich wird kontrolliert und wenn nötig justiert.» Gleichzeitig betont sie: «Der Hitzesommer stellt uns vor neue Herausforderungen und wir sind stolz, dass wir diese so gut meistern können. Trotzdem sind wir auf das Verständnis der Gäste angewiesen, dass Faktoren wie beispielsweise die Qualität des Rasens auf Grund des Wetters nicht wie gewohnt sind.»
Rekord auch in der Badi Wiemel
Auch in der Badi Wiemel in Würenlos spricht Badmeister Simon Studer von rekordhohen Zahlen: «Von den Besucherzahlen her haben wir soeben die Jahre 2022 und 2023 überholt. Damit wird 2026 bereits jetzt als bester Sommer seit 2003 in die Geschichte eingehen. Wie sich die Saison weiterentwickelt, wird sich zeigen.» Zudem erklärt er: «Wir freuen uns über die zahlreichen Gäste, die täglich ins Schwimmbad kommen und ihren Aufenthalt bei uns geniessen. Mittlerweile hätten wir jedoch, wie wohl die meisten von uns, nichts gegen ein paar Regentage einzuwenden.» Auch in Würenlos verlief die Saison bislang ohne nennenswerte Unfälle. Er hoffe, dass dies weiterhin so bleibe.


