Limmattalbahn: Ab September kommt es zu Verkehrsbehinderungen

Am Politapéro informierte die Limmattalbahn AG die Spreitenbacher über die zweite Bauetappe der Bahn.

Verkehrsregime von Mitte 2019 bis Ende 2021: 1. Ab Mitte 2020 wieder in beide Richtungen befahrbar; 2. Ab Frühjahr 2021 lichtsignalgesteuerter Knoten; 3. Ab Mitte 2020 in Richtung Westen einseitig befahrbar, ab Anfang 2021 wieder in beide Richtungen
Verkehrsregime von Mitte 2019 bis Ende 2021: 1. Ab Mitte 2020 wieder in beide Richtungen befahrbar; 2. Ab Frühjahr 2021 lichtsignalgesteuerter Knoten; 3. Ab Mitte 2020 in Richtung Westen einseitig befahrbar, ab Anfang 2021 wieder in beide Richtungen befahrbar; 4. Zufahrt Parkhaus Shoppi gewährleistet. zVg

Im Kanton Zürich sind die Maschinen für den Bau der Limmattalbahn bereits im September 2017 aufgefahren. Die erste Bauetappe der Limmattalbahn von Zürich Farbhof bis Schlieren Geissweid ist abgeschlossen. «Wir haben mit mehr Behinderungen gerechnet», sagt der Geschäftsführer der Limmattalbahn, Daniel Issler. Er hofft, dass die zweite Bauetappe ebenso zügig und gut verläuft. Bereits nächsten Monat starten erste Vorarbeiten. Im September geht es dann in Spreitenbach und Killwangen richtig los. Als Folge kommt es auf der Zürcherstrasse in Killwangen, Abschnitt Knoten Fadacker, bis Knoten alte Ikea zur Vollsperrung. Pünktlich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2022 soll die Bahn dann ihren Betrieb aufnehmen.

«Die Zufahrten sind grundsätzlich gewährleistet, aber teilweise erschwert oder geändert», sagt Verkehrsplaner Daniel Bärlocher. Die Fussgängerverbindungen werden sichergestellt und die Zugänge zu den Liegenschaften seien jederzeit gewährleistet. Über Änderungen bei den Buslinien werde informiert. «Überhaupt wollen wir mit den Direktbetroffenen gut kommunizieren», so Issler. Alle drei Monate würden die Anwohner schriftlich informiert. Issler forderte die Anwesenden auf, bei Problemen nicht die Faust im Sack zu machen, sondern sich zu melden. «Damit wir schnell eine Lösung finden.»

Im Anschluss ans Referat stellten die Besucher Fragen zu Verkehrsfluss, Lichtsignalanlagen, spezifischen Zufahrten und der Koordination mit der Baustelle Gewerbezone Ost (HGO). Bärlocher versicherte, dass sie in engem Kontakt mit den Verantwortlichen der HGO-Baustellen stünden. Auf die Frage, ob auch Bautätigkeiten am Samstag vorgesehen seien, antwortete er: «Es ist möglich, dass gewisse Arbeiten an einem Samstag getätigt werden. Wir suchen das aber nicht.»

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