Eine strenge Woche für die Feuerwehrleute

Was hier übrig bleibt, ist eine Brandruine. Foto: zVg
Was hier übrig bleibt, ist eine Brandruine. Foto: zVg

Die Serie wurde am Dienstag harmlos mit einem Fehlalarm (technische Störung der Brandmeldeanlage) in einem Hochhaus an der Bahnhofstrasse 56/58 eröffnet.

Kurz darauf stand eine Stunde später ein Schrebergartenhaus vis-à-vis der Interio in Vollbrand. Die schwarze Rauchsäule war von Weitem sichtbar. Dank dem raschen Eingreifen der Atemschutzeinheit, konnten benachbarte Häuschen gehalten und der Brand gelöscht werden. Beim Brand ist ein Schaden von rund 50000 Franken entstanden.

Am Donnerstag berichtet eine Bewohnerin aus Killwangen von beissendem Rauch- und Brandgeruch in ihrem Heizungskeller. Ein Kleintrupp hat die Räumlichkeiten mittels Wärmebildkamera überprüft und konnte Entwarnung geben. Dennoch ist ein Heizungsmonteur für einen Service aufzubieten.

Am gleichen Nachmittag melden Bewohner der Bahnhofstrasse 53 in Spreitenbach stinkenden Brandgeruch in ihrem Hochhaus. Schon bei unserem Eintreffen sehen wir, wie Rauch via Balkon ins Freie strömt. Mittels Autodrehleiter erfolgt ein Aussenangriff und via Treppenhaus ein Innenangriff. Die Bewohnerin der Wohnung war zum Zeitpunkt des Brandausbruches ortsabwesend. Nachdem die Wohnungstür aufgebrochen war, konnte der Atemschutz in die stark verrauchte Wohnung vordringen. Im Wohnzimmer trifft die Einheit auf ein abklingendes Feuer und kleine Glutnester. Die Sauerstoffknappheit hat das Feuer bereits mehrheitlich zum Ersticken gebracht. Die starke Rauchentwicklung hat grosse Russspuren hinterlassen. Der Deckenverputz ist runtergefallen und zeugt von einer enormen Hitze, welche in der Wohnung herrschte. Die Temperaturen lagen bei 600 Grad und höher! Die Wohnung wurde durch den Brand komplett zerstört.

Ein Hund und zwei Katzen überlebten das Feuer leider nicht und konnten nur noch tot geborgen werden. Einzig rund 15 Süsswasserbarsche haben die Hitze in ihrem Aquarium ausgehalten und konnten der Fischauffangstation übergeben werden.

Nach ersten Schätzungen der Kapo beläuft sich der Sachschaden auf mehrere zehntausend Franken.

Den Abschluss der Serie bildete in der Nacht vom Freitag ein Heckenbrand an der Poststrasse. Dieser wurde vermutlich durch eine weggeworfene Zigarette verursacht. In allen Fällen hat die Kapo die Brandermittlungen aufge-nommen.(sim)

 

Wenn es brennt – bitte sofort die Feuerwehr unter der Nummer 118 anrufen.

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