Traum vom Profifussballer

Marco Takac spielt in der U18-Mannschaft beim FC Aarau und träumt von einer Fussballkarriere. Nun wird er von der Voser-Dümelis-Stifung unterstützt.

Marco Takac bedankt sich bei Gemeindepräsidentin Susanne Voser, die im Namen der Stiftung den Unterstützungsbeitrag zusagte. Foto: bärMarco Takacs Traum ist es, später in der Nationalliga vor Millionen-Publikum zu spielen.Foto: zVg

Marco Takac bedankt sich bei Gemeindepräsidentin Susanne Voser, die im Namen der Stiftung den Unterstützungsbeitrag zusagte. Foto: bärMarco Takacs Traum ist es, später in der Nationalliga vor Millionen-Publikum zu spielen.Foto: zVg

Der Neuenhofer wechselte im Sommer von der U16-Mannschaft bei GCZ (Grasshopper Club Zürich) ins Team Aargau des FC Aaraus, damit er parallel dazu an der Kantonsschule in Aarau die Wirtschaftsmittelschule besuchen kann. «Ich weiss mittlerweile, dass man im Sport schnell weg ist», begründet Marco Takac, wieso ihm eine gute Ausbildung ebenso wichtig ist wie das Fussballspielen. Das war nicht immer so. «Früher stellte ich das infrage, ich wusste ja, dass ich auch später nur Fussball spielen will. Wozu braucht man also gute Noten?», erinnert er sich.

Für Esther Voser von der Voser-Dümelis-Stifung (siehe Kasten) ist das einer der Gründe, wieso Marco Takac einen Unterstützungsbeitrag von 3000 Franken erhält. «Wir wollen junge Leute unterstützen, die neben ihrem besonderen Einsatz auch eine gute Schulbildung machen.»

Weil der Neuenhofer für seine Auslagen wie beispielsweise Trainingslager, Material- und Fahrkosten selber aufkommen muss, ist er froh um dieses Geld. Zwar hofft er, dass er später sein Hobby zum Beruf machen und vom Fussballspielen leben kann. «Doch das ist frühestens ab dem Einsatz in einer ersten Liga möglich», so der 16-Jährige.

Nichtsdestotrotz setzt er seine ganz Energie dafür ein, seinen Traum von einer grossen Fussballkarriere zu erreichen, und trainiert neben der Schule mehr als zehn Stunden pro Woche. Er sagt, dass es nicht immer Spass mache und man als Nachwuchsspieler auch unter einem enormen Druck stehe. «Um mich dann zu motivieren, halte ich mir meine Ziele vor Augen. Ich würde gerne mal in der Schweizer Nationalmannschaft spielen», sagt der junge Mann mit Schweizer, italienischem und dem kroatischen Pass. «Wenn es dann so weit ist, würde ich mich über ein Gratisticket freuen», lacht Esther Voser.

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