Jetzt hat das Dorf ein eigenes Flussbad

Die Flussbadi bei der Webermühle ist fertig. Die ersten Badefreudigen haben sich bereits in die Limmat gewagt.

Parat für die Badegäste: <em>Der neue Flusseinstieg bei der Webermühle. (bsc)</em>
Parat für die Badegäste: <em>Der neue Flusseinstieg bei der Webermühle. (bsc)</em>

Es ist so weit: Der Badestrand an der Limmat ist fertig. Im Rahmen des Projekts «Neuenhof am See» wurde das Flussufer der Limmathalbinsel «Webermühle» aufgewertet. Dabei wurde der Zugang zum Wasser oberhalb des Limmatstegs verbessert.

Es ist die erste Flussbadi in Neuenhof entstanden. «Jetzt fehlen nur noch einige Sträucher», sagt Gemeindeammann Susanne Voser. Diese konnten aufgrund der hohen Temperaturen noch nicht gesetzt werden.

«Diese werden mit dem Quartierverein der Webermühle im November gepflanzt. Das wird eine ein- bis zweistündige Aktion», so Voser. Der Bereich, wo die Pflanzen hinkommen sollen, ist deshalb noch mit einem Band abgesperrt. Ansonsten ist das neue Flussufer parat für die ersten Badefreudigen. So haben einige Leute den Weg bereits an den neuen Flusseinstieg gefunden.

Raum für Mensch und Tier

Der alte Picknickplatz ist weiterhin vor Ort. Zusätzlich wurde ein Holzzaun aufgestellt, der den Platz von der Limmat abschirmen soll. So können Kinder nicht direkt an die Limmat gelangen. Wobei der Zaun so konzipiert wurde, dass er zugleich Insekten, Nagern und anderen Kleintieren Lebensraum bietet. Denn von dem neuen Flussbad profitieren nicht nur Menschen, sondern auch die Tierwelt.

Finanziert wurde das Projekt an der Limmat vom «naturemade star-Fonds EWZ», dem Fonds Landschaft Schweiz, der Regionale 2025, der Ortsbürgergemeinde Neuenhof und der Neuenhoferin Gertraud Bögli. Die Gesamtkosten für das neue Flussbad belaufen sich auf rund 80000 Franken.

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