Ehre und Meilenstein für Lorito

Kickboxer Fabian Lorito steht vor seinem nächsten grossen Kampf. Der Neuenhofer tritt an der K-1-Genki in Tokio an.

Er ist bereits Wako-Pro-Welt- und -Europameister: der in Neuenhof aufgewachsene Fabian Lorito. Nun steht mit dem Kampf am 11. April in Tokio ein weiterer Meilenstein an. Lorito tritt an der renommierten Organisation K-1-Genki an – «einer der traditionsreichsten und bedeutendsten Plattformen im internationalen Kickboxen. Mein Gegner ist der Deutsche Lukas Achterberg», sagt Fabian Lorito.

«Dieser Kampf hat für mich eine besondere Bedeutung: Ich gehöre zu einer sehr kleinen Gruppe von Schweizer Athleten, die jemals bei K-1 in Japan kämpfen durften. Vor mir haben unter anderem die Legende Andy Hug sowie weitere wenige Schweizer diesen Schritt geschafft. Ich bin erst der vierte Schweizer überhaupt, der diese Bühne betreten darf», erklärt er stolz.

Mehr als pure Gewalt

Fabian Lorito ist 26-jährig und gelernter Automobilfachmann EFZ. Mittlerweile geht er ganz in seinem Sport als Profi-Kickboxer auf. Kickboxen sei viel mehr als pure Gewalt: «Es steckt viel mehr dahinter, nämlich Technik, Taktik, körperliche und mentale Stärke. Sich mit anderen Athleten zu messen, gefällt mir allgemein am Kampfsport.»

Der Kampf am 11. April sei nicht nur sportlich ein grosser Meilenstein, sondern auch eine grosse Ehre, die Schweiz und insbesondere den Aargau international zu vertreten, sagt er. Lukas Achterberg, sein Gegner, ist zwei Meter gross und hat Anfang Februar das K-1-World Championship Tournament in Tokio gewonnen. Eigentlich war der 29-jährige Deutsche als Reservist auf dem Tableau aufgeführt, bis sich einer der anderen Kämpfer verletzte. So kam Achterberg zu seinem Einsatz, den er sogleich zum Sieg nutzte.

Kein einfaches Unterfangen für Fabian Lorito. Doch an Selbstbewusstsein und Können mangelt es dem Champion nicht. «Ich habe meine gesamte sportliche Laufbahn in der Schweiz aufgebaut, trainiere unter anderem im David Gym Zürich West und konnte bereits internationale Erfolge feiern – unter anderem den Gewinn des Wako-Pro-Weltmeistertitels durch Knock-out sowie den Europameistertitel gegen einen Top-10 Glory-Kämpfer.»

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