Das Gesellige steht im Vordergrund

Auf den Pisten kommen sie voran mit Ski, Telemarkski und Snowboard. zVg

Auf den Pisten kommen sie voran mit Ski, Telemarkski und Snowboard. zVg

Mit dem Bus unterwegs: Der Skiclub pflegt das Gesellige und das Sportliche.  zVg

Mit dem Bus unterwegs: Der Skiclub pflegt das Gesellige und das Sportliche. zVg

Der Skiclub Rüsler hat seine Saison offiziell in Grindelwald beendet. Präsident Dominic Huber spricht von einer guten Saison.

Den Saisonabschluss feierte der Neuenhofer Skiclub Rüsler in Grindelwald. «Es ging darum, die Saison gut abzuschliessen. Der letzte Skitag ist dann meistens nicht mehr so intensiv», erklärt Clubpräsident Dominic Huber. Es hänge natürlich davon ab, wie gut das Wetter sei und wie spät der Zeitpunkt für den Saisonabschluss, doch im Grossen und Ganzen gehe es darum, das Gesellige in den Vordergrund zu stellen.

Über die ganze Saison gesehen ist Dominic Huber vor allem mit den Events sehr zufrieden. «Wir hatten stets viele Leute an den Skitagen und gutes Wetter. Wir mussten aber auch zwei Tage absagen, weil es schlicht zu wenig Schnee hatte. Dem sind wir, wie alle, ausgeliefert», so Dominic Huber. Der Skiclub Rüsler führt jeweils ab acht Personen einen Skitag durch. Bei weniger Personen würde sich ein Skitag kostentechnisch und organisatorisch gar nicht lohnen. Die Daten für die Saison werden jeweils Ende Oktober festgelegt. Da weiss man natürlich nicht, welches Wetter dann vorherrscht. «Die Skitage, welche wir durchführen konnten, wie auch das Weekend in Klosters, da hatten wir immer viele Leute dabei», erzählt Dominic Huber.

Guter Mitgliederstamm als Ziel

Insgesamt zählt der Skiclub Rüsler 65 Mitglieder. Einige seien älteren Jahrgangs, die würden nicht mehr Ski fahren, aber ihnen sei doch die Verbindung zum Verein wichtig. Mit den Skis, Telemarkskis oder den Snowboards auf den Pisten tummeln sich meist die Mitte-20- bis Mitte-60-Jährigen. Auch wurde versucht, Neuerungen vorzunehmen, etwas das Clubrennen wieder einzuführen. Doch das sei nicht so gut angekommen, erklärt Huber.

Das Ziel des Vereins sei es, einen guten Mitgliederstamm aufzubauen. «Wir haben ein Durchschnittsalter von 50 plus, haben also eine Lücke zwischen den 30- und 50-Jährigen. Es gilt, den Verein zu verjüngen», sagt Dominic Huber. Das Problem sei wohl auch, dass Wintersport nicht günstig sei. Zudem habe sich gezeigt, dass sich die Leute nicht verpflichten möchten und nur einen Tag zum Skifahren mitkämen. Doch nicht nur im Winter ist der Club, der nächstes Jahr sein 70. Jahr seit der Gründung feiert, aktiv. Anlässe wie Wandern, Velofahren, Grillplausch oder Papiersammlung werden im Sommer durchgeführt. Für Dominic Huber, der seit 2019 als Präsident auftritt, gibt es auch ein- bis zweimal im Jahr ein Treffen mit anderen Vereinen aus Wettingen und Neuenhof, um sich auszutauschen.

 

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