300 Kilo Zanderfilets gekauft
Trotz drückender Temperaturen herrschte am traditionellen Fischessen des Bootsclubs am vergangenen Wochenende beste Stimmung.
Bereits der Auftakt am Freitagabend verlief vielversprechend. «Wir haben wegen des grossen Andrangs bereits eine halbe Stunde früher geöffnet und um 18 Uhr war praktisch schon alles voll», sagt OK-Präsident Tobias Baumgartner, der seit Anfang März auch Gemeindeammann von Neuenhof ist.
300 Kilogramm Zanderfilets hat der Verein für die drei Festtage eingekauft – alles wurde verkauft. Gemäss Baumgartner waren es rund 1000 Portionen Fischknusperli, 200 Portionen Calamares und rund 150 Burger. Der Fisch wird vor Ort frisch zubereitet und mit hausgemachter Tartarsauce serviert. Neben den Fischknusperli stehen auch Calamares, Burger und Vegiburger auf der Speisekarte. «Uns ist wichtig, dass auch Familien kommen können, in denen nicht alle Fisch essen», erklärt Baumgartner.
Damit der Anlass reibungslos funktioniert, stehen zahlreiche Freiwillige im Einsatz. Rund 20 Helferinnen und Helfer arbeiten pro Schicht, allein am Samstag sind zwei Schichten besetzt. Auch das beliebte Kuchenbuffet ist hausgemacht. «Dafür backen einige Helfer zwei Tage lang», erzählt der Präsident schmunzelnd.
Der grosse Aufwand lohnt sich
Der 1973 gegründete Bootsclub investiert viel Herzblut in den Anlass. Allein für Auf- und Abbau fallen rund 300 Arbeitsstunden an. Bühne, Festzelt und Infrastruktur werden grösstenteils von Vereinsmitgliedern erstellt. Besonders erfreulich sei die Entwicklung bei den Gästen. «In den letzten zwei bis drei Jahren hat sich das Altersgefüge verjüngt», sagt Baumgartner. Neben langjährigen Stammgästen seien immer mehr junge Leute und Familien anzutreffen. Auch die Unterstützung aus der Region schätzt Tobias Baumgartner. Lieferanten würden nicht nur den Anlass beliefern, sondern auch als Gäste vorbeischauen. «Das ist eine schöne Wertschätzung gegenüber dem Verein.»
So zeigt sich einmal mehr: Das Fischessen ist weit mehr als ein kulinarischer Anlass. Es ist ein Treffpunkt für das Dorf, ein Generationenprojekt und gelebte Vereinskultur. Oder wie manche Gäste beweisen: Wer einmal kommt, kommt oft gleich an allen drei Tagen wieder.








