Referendumsziel erreicht

Über 600 Unterschriften werden diese Woche an die Gemeinde Würenlos übergeben. Das heisst, dass an der Urne über den Kunstrasenplatz abgestimmt wird.
Das Referendumskomitee mit Olivier Ruppen, Pascal Renaud, Patrick Moosbrugger und Consuelo Senn hat die nötigen Stimmen für das Referendum gegen den an der Gemeindeversammlung beschlossenen Kredit von 3,84 Mio. Franken für den Kunstrasenplatz beisammen. «Diese Woche werden die über 600 Unterschriften für das Referendum noch vor Ablauf der Referendumsfrist der Gemeinde übergeben», erklärt Olivier Ruppen schriftlich. Für das Referendum nötig gewesen wären 446 Unterschriften, das sind 10 % der Stimmberechtigten. Damit eröffne sich die Chance, dass alle Stimmberechtigten an der Urne ihre Meinung zu diesem Projekt abgeben können und damit der politische Entscheid dafür oder dagegen breit abgestützt sein wird, so das Komitee.
Die hohen Kosten stören
«Das Referendumskomitee sagt Ja zu guten Sportanlagen, aber Nein zu 3,84 Mio. Franken für den Kunstrasenplatz Tägerhard», erklärte das Komitee beim Start zur Unterschriftensammlung. Auch seien Alternativen, wie etwa beim Schulhaus Ländli, zu wenig geprüft worden (Artikel vom 25.6.).
Der SV Würenlos und der Rugby-Club, die für den Kunstrasenplatz kämpfen, erklärten in ihrer Stellungnahme, dass die Variante Kunstrasenplatz im Ländli gründlich erwogen worden sei, diese aber aufgrund der rechtlichen Ausgangslage in dieser Zone entfalle (Artikel vom 2.7.).
Auch die Kosten seien transparent aufgezeigt worden. Die beiden Vereine weisen in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass die gesprochenen 400000 Franken aus dem Swisslos-Fonds wohl verloren wären: «Kommt es durch das Referendum zu einer Neuplanung, ist es aufgrund des vorgelagerten Bewerbungsverfahrens unwahrscheinlich, dass die 400000 Franken aus dem Swisslos-Sportfonds auch im Ländli gesprochen würden.»


