A1 Reusstal–Neuenhof: Rauchtests in den Tunnelröhren des Baregg

Die simulierte Rauchquelle auf dem Versuchsanhänger produziert pro Aggregat bis zu 340 m3/min rückstandsfreien und ungiftigen Rauch.

Die simulierte Rauchquelle auf dem Versuchsanhänger produziert pro Aggregat bis zu 340 m3/min rückstandsfreien und ungiftigen Rauch.

Spannende Momentaufnahme Der dichte Rauch wird gleich den ganzen Tunnel einnehmen.

Spannende Momentaufnahme Der dichte Rauch wird gleich den ganzen Tunnel einnehmen.

Die aktivierte Längslüftung transportiert den Rauch in Fahrtrichtung aus dem Tunnel hinaus.

Die aktivierte Längslüftung transportiert den Rauch in Fahrtrichtung aus dem Tunnel hinaus.

Beim bewegten Kaltrauchversuch fährt das Team eine vordefinierte Strecke ab, während auf dem Anhänger der Rauch aus den Aggregaten austritt.

Beim bewegten Kaltrauchversuch fährt das Team eine vordefinierte Strecke ab, während auf dem Anhänger der Rauch aus den Aggregaten austritt.

Eine spektakuläre Ansicht am Ende des Portals beim Anschluss Baden West. Die Längslüftungsanlagen funktionieren in einwandfreiem Zustand und transportieren den rückstandsfreien und ungiftigen Rauch innert kürzester Zeit raus aus der Röhre.

Eine spektakuläre Ansicht am Ende des Portals beim Anschluss Baden West. Die Längslüftungsanlagen funktionieren in einwandfreiem Zustand und transportieren den rückstandsfreien und ungiftigen Rauch innert kürzester Zeit raus aus der Röhre.

Markus Bernecker, Ingenieur AFRY Schweiz AG, zündet das Feuer mittels modernster Wasserbad-Propangasbrenner-Technologie und startet gleichzeitig die fünf Spezialrauchgeneratoren für den stationären Warmrauchversuch.Fotos: Roger Egloff

Markus Bernecker, Ingenieur AFRY Schweiz AG, zündet das Feuer mittels modernster Wasserbad-Propangasbrenner-Technologie und startet gleichzeitig die fünf Spezialrauchgeneratoren für den stationären Warmrauchversuch.Fotos: Roger Egloff

Alles wird strengstens von Markus Bernecker und seinen Kollegen kontrolliert.  Starker Rauch entwickelt sich während des Tests.

Alles wird strengstens von Markus Bernecker und seinen Kollegen kontrolliert. Starker Rauch entwickelt sich während des Tests.

Kai Lindenthal, Versuchsingenieur bei der AFRY Schweiz AG, gibt mit dem «Daumenhoch» das Zeichen für den Startschuss für den ersten stationären Rauchtest.

Kai Lindenthal, Versuchsingenieur bei der AFRY Schweiz AG, gibt mit dem «Daumenhoch» das Zeichen für den Startschuss für den ersten stationären Rauchtest.

Heiss zu und her ging es im Bareggtunnel letzte Woche, weil mittels Rauchtests Lüftungen überprüft wurden. Fazit: die Anlagen funktionieren bestens.

Bereits Mitte April wurden die Lüftungen in der Mitte-Röhre im Baregg getestet. Im September steht dann noch die Röhre in Fahrtrichtung Zürich auf dem Programm.

Vergangene Woche war die Röhre in Fahrtrichtung Bern an der Reihe. Fotograf Roger Egloff war hautnah dabei, wie die Lüftungen anhand von Rauchtests überprüft wurden. So sah er, wie das Feuer mittels Wasserbad-Propangas-Technologie entzündet und die Rauchgeneratoren für den Warmrauchversuch gestartet wurden. Beim Kaltrauchversuch hingegen wird eine Strecke abgefahren, während auf einem Anhänger Rauch aus Aggregaten austritt.

Wie aus einer Mitteilung des Bundesamts für Strassen, Astra, zu lesen ist, könnten Betriebs- und Sicherheitsanlagen im Ernstfall Menschenleben retten, insbesondere in Tunneln. Umso wichtiger sei es, dass diese Anlagen regelmässig erneuert würden und stets funktionstüchtig seien.(LiWe/zVg)

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