Wölfli kandidiert

Sandro Wölfli ist in Killwangen aufgewachsen. zVg
Sandro Wölfli ist in Killwangen aufgewachsen. zVg

Sandro Wölfli stellt sich im zweiten Wahlgang als Gemeinderat zur Verfügung.

Am Dienstag gab Sandro Wölfli bekannt, dass er als Gemeinderat kandidiert. Falls er bis zum 15. Juli der einzige Kandidat bleibt, folgt eine fünftägige Nachmeldefrist. Meldet sich bis dann niemand, wird er in stiller Wahl gewählt. Stellen sich mehrere Personen fürs Amt zur Verfügung, findet am 27. September ein zweiter Wahlgang statt.

Sandro Wölfli ist politisch ein unbeschriebenes Blatt, die Gemeinde kennt er hingegen gut. Der 40-Jährige ist in Killwangen aufgewachsen und Anfang Jahr mit seiner Frau und seinen Kindern zurückgekehrt. «Killwangen ist für mich weit mehr als ein Wohnort – Killwangen ist meine Heimat», schreibt er in einer Medienmitteilung. Mit seiner Familie liess er soeben das Daheim umbauen und erweitern. «Diese tiefe familiäre Verwurzelung hat meinen Wunsch bestärkt, nicht nur hier zu leben, sondern auch Verantwortung für die Zukunft unserer Gemeinde zu übernehmen.»

Erst nach Gesprächen entschieden

Warum hat er nicht bereits im ersten Wahlgang kandidiert? «Ich habe zuerst gezögert und erst nach Gesprächen mit der zurückgetretenen Gemeinderätin und dem Gemeindeammann sowie mit Einwohnern entschieden.»

Wölfli hat Hochschulabschlüsse in den Bereichen Architektur und Wirtschaft und ist selbstständiger Unternehmer im Bau- und Immobilienbereich. Er führt mehrere Unternehmen in Zürich, Baden und Zug. Er engagiert sich als Dozent an einer Höheren Fachschule, referiert bei Fachveranstaltungen und wirkt bei Lehrmitteln mit. «Führung bedeutet für mich nicht nur, Entscheidungen zu treffen, sondern vor allem zuzuhören, Menschen einzubeziehen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Genau diese Erfahrungen und diese Haltung möchte ich künftig auch im Gemeinderat einbringen», schreibt er weiter.(bär)

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