Neuer Kulturtreffpunkt
Mit einem Fest wurde vor einer Woche das sanierte Schützenhaus eingeweiht. Es dient nun als Kulturtreffpunkt für die Bevölkerung.
«Fritz Rothenbühler» ist in einem der Holzstühle eingeschnitzt, der im ehemaligen Schützenhaus steht. Der Schütze war Mitglied des mittlerweile aufgelösten Militär-Schiessvereins Killwangen. Wie auch andere Vereinsmitglieder hatte er einen Stuhl gesponsert. Vergangene Woche sassen Frauen und Männer aus der Bevölkerung darauf.
Rund 80 Personen waren der Einladung des Gemeinderats gefolgt, die mit einem Fest die Wiedereröffnung der sanierten Liegenschaft feierten. Seit der Auflösung des Schiessvereins vor mehr als 10 Jahren wird nicht mehr aus dem danebenstehenden Schiessstand geschossen. Die Liegenschaft gehört der Gemeinde und diente jahrelang als Material-Lagerraum. «Alle sagten immer, es sei eine unbeheizte Bruchbude, die für viel Geld saniert werden müsste», erinnert sich Christine Gisler, Frau Vizeammann (parteilos). Sie sah das anders und setzte sich dafür ein, dass 10 000 Franken im Budget für die Sanierung aufgenommen wurden. Mit etwas Verspätung wurde die Renovation nun abgeschlossen. Ein Teil der Inneneinrichtung, die Küche und das Täfer wurden ersetzt und ein Geländer montiert.
Reglement für Benützung entsteht
Zurzeit erarbeitet der Gemeinderat ein Benutzerreglement. Klar ist schon, dass die Räume nicht für eine Privatnutzung zur Verfügung stehen. Voraussichtlich sollen Killwangener Vereine den Raum nutzen können. Bei schlechtem Wetter oder im Winter findet das Garten-Kafi darin statt. Das nächste Generationen-Kafi im Kulturtreffpunkt ist für den 24. September geplant. Spätestens dann werden die Holzstühle wieder besetzt sein.










