Wasserreservoir für 2,5 Mio.

Die Fadackerstrasse soll saniert werden. Irene Hung-König
Die Fadackerstrasse soll saniert werden. Irene Hung-König

Eineinhalb Wochen vor der Gemeindeversammlung informierte der Gemeinderat über Traktanden und Projekte.

Gemeindeammann Markus Schmid (Mitte) konnte am Montagabend zahlreiche Interessierte in der Aula des Schulhauses Zelgli begrüssen. Die Politinfo umfasste einerseits Traktanden der Gemeindeversammlung vom 25. Juni, aber auch Projekte wie die Tagesstruktur mit Kindertagesstätte (Taki). Hierzu hatteGemeinderätin Christine Gisler (parteilos) einige Neuigkeiten: Die Taki kann nicht wie geplant auf das neue Schuljahr eröffnet werden. Sie rechnet mit der Eingabe des Baugesuchs bis Ende Juni. Die Produktin der Container dauert rund 22 Wochen. Mit möglichen Einsprachen und der Bauzeit, rechnet Christine Gisler mit einem Start frühestens Ende Jahr beziehungsweise auf das erste Semester 2027. Als Zwischenlösung bietet die Gemeinde weiterhin den Mittagstisch im Werkgebäudesaal an. Als Übergangslösung soll im neuen Schuljahr eine Nachmittagsbetreuung für Kindergärtler und Primarschülerinnen im Kindergarten Zelgmatt angeboten werden. Dies würde, wie bereits der Mittagstisch und später das Taki, durch die Organisaton «Elements4kids» angeboten.

Graugussleitung soll ersetzt werden

Gemeinderat Roger Gauch (parteilos) informierte über das Traktandum zur Sanierung der Fadackerstrasse. Kostenpunkt: 845000 Franken. Ein tristes Bild zeigte sich nach dem Rohrleitungsbruch vom 14. März: «Das halbe Dorf hatte kein Wasser, Strasse und Trottoir waren unterspült», sagte Roger Gauch. Dabei habe sich gezeigt, dass die alte Graugussleitung in schlechterem Zustand sei als angenommen. Auf 25 Metern – im Abschnitt Rütihalden- bis Kirchstrasse – soll die Leitung ersetzt werden. Ebenso müssen neue elektrische Liegenschaftsanschlüsse gelegt werden. Hierzu muss ein neuer EW-Rohrblock parallel zur Wasserleitung erstellt werden.

Für 845000 den Strassenbau (386000 Franken), die Kanalisation (30 000), die Wasserleitung (195000) und den EW-Rohrblock (234000 Franken) ergeben sich Kosten von 845000 Franken. Die Stimmberechtigen stimmen am 25. Juni darüber ab.

Ebenso steht ein Brutto-Verpflichtungskredit von 2,562 Mio. Franken für den Neubau des Wasserreservoirs Häuli auf der Traktandenliste. Das bisherige Reservoir stammt aus dem Jahr 1950. Das Speichervolumen sei deutlich zu klein, erklärte Roger Gauch. Das neue Reservoir hätte ein Speichervolumen von 1000 m3 , wovon 300 m3 als Löschreserve dienen.

Über die Jahresrechnung 2025 referierte Gemeindeammann Schmid. Killwangen beschloss das Jahr mit einem Ertragsüberschuss von 458014 Franken. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt erstmals wieder unter 2000 Franken.

Schliesslich sprach Gemeinderat Stefan Thomann (parteilos) über die geplante Sanierung des Schulhauses Zelgli 1. Hier steht nebst der Variante «Classic», mit Instandsetzung Gebäudehülle und Dachflächen, auch eine Variante «Mehrwert» zur Diskussion. Hier wären neue Fenster, aber auch sanierte WC-Räume eine Möglichkeit. Die Gemeinde rechnet mit Kosten über 3 Mio. Franken.

Weitere Artikel zu «Killwangen», die sie interessieren könnten

Illegal erstellte Schanze in der Gemeinde Remetschwil, die zum Forstrevier Heitersberg     gehört. zVg
Killwangen10.06.2026

Biker zwischen Verbot und Warten auf offizielle Trails

Eine illegal gebaute Bikeschanze sorgt für Unmut. Und zeigt gleichzeitig, wie schwierig die Umsetzung auf dem offiziellen Weg ist.

Im Mai trafen sich die…

Sanja Milosavljevic putzt die Umkleide.
Killwangen03.06.2026

Auf der Frühschicht im Meierbädli

Bevor die ersten Gäste ins Wasser steigen, wird geputzt, gemessen und kontrolliert. Ein morgendlicher Augenschein im Meierbädli.

Vor einer Woche, kurz nach…

Das Meierbädli am Dorfrand ist parat zum Baden. zVg
Killwangen20.05.2026

Bädli ist geöffnet

Seit einer Woche kann die Killwangener Bevölkerung wieder im Meierbädli baden. Die sichtbarste Neuerung ist der neu bemalte Beckenrand.

Das Meierbädli ist…