Killwangen hat das Budget mit 402 Stimmen angenommen

Im dritten Anlauf nahmen die Stimmbürger das Budget an der Urne deutlich an (402 Ja, 41 Nein). Noch deutlicher wurde der Senkung der Abfallgebühr (428 Ja, 18 Nein) zugestimmt.

«Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat», sagt Gemeinderat und Vorsteher des Ressorts Finanzen Markus Schmid (CVP).
«Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat», sagt Gemeinderat und Vorsteher des Ressorts Finanzen Markus Schmid (CVP).

Nach dem knappen Ja an der Wintergmeind, dem noch knapperen Nein an der Urnenabstimmung am 1. März hat das Stimmvolk am Sonntag dem Budget nun entsprechend deutlich zugestimmt: Das Budget 2020 wird mit einem Steuerfuss von 105 Prozent mit 402 Ja und 41 Nein angenommen. Die Senkung der Abfallgrundgebühr von 155 auf 110 Franken wurde noch deutlicher mit 428 zu 18 Stimmen gutgeheissen.

«Ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat, insbesondere dass nun die Ausgaben nicht mehr blockiert sind und wir nach Abwarten der Referendumsfrist zum Tagesgeschäft übergehen können», sagt Gemeinderat und Vorsteher des Ressorts Finanzen Markus Schmid (CVP). Bereits im Vorfeld hatte sich die Annahme des Budgets abgezeichnet. Auch das Referendumskomitee hatte sich in seiner Stellungnahme vor der Abstimmung für Annahme des vom Gemeinderat überarbeiteten Budgets ausgesprochen. «Die vom Referendumskomitee geforderten und an der Urnenabstimmung vom 1. März von den Stimmberechtigten bestätigten Punkte sind vom Gemeinderat umgesetzt worden», schrieben sie. «Ich danke der Bevölkerung fürs Vertrauen und frage mich einzig, wieso trotzdem 41 Personen gegen das Budget gestimmt haben», so Schmid. Er vermutet, dass dies möglicherweise der Ausdruck von Unzufriedenheit mit den Behörden sei. «Das ist eventuell auch mit ein Grund, weshalb das Referendum damals angenommen wurde.»

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