«Gemeinsam hat man mehr Ideen»

«Ein attraktives Programm für Kinder und Erwachsene», so fasst der Elternverein Killwangen seine Ziele auf der Website zusammen. Zum Start ins neue Vereinsjahr zeigen die Frauen, wie sie das bewerkstelligen: Alles dreht sich um Teamarbeit – bis zum neuen Co-Präsidium.

Iris Bachmann und Sabine Rudaz-Hauser (v.l.) haben sich entschieden, die Nachfolge im Co-Präsidium des Elternvereins Killwangen anzutreten. Sie möchten Traditionen pflegen und trotzdem am Puls der Zeit bleiben.Graziella Jämsä
Iris Bachmann und Sabine Rudaz-Hauser (v.l.) haben sich entschieden, die Nachfolge im Co-Präsidium des Elternvereins Killwangen anzutreten. Sie möchten Traditionen pflegen und trotzdem am Puls der Zeit bleiben.Graziella Jämsä

Iris Bachmann ist vor sechs Jahren mit ihrer Familie nach Killwangen gezogen. Schnell stellt sie fest: Ein eigentliches Zentrum fehlt in der Gemeinde. Am ehesten könne man Schule oder Spielplatz als solches betrachten. «Und da ich den älteren meiner Söhne bereits in der Zwärgligruppe angemeldet hatte, war ich schnell mittendrin im Elternverein.» Beinahe zur gleichen Zeit kam Sabine Rudaz-Hauser nach Killwangen. «Mein Kontakt zum Elternverein war ein sehr direkter. Vereinspräsidentin Sibylle Müller ist meine Nachbarin.»

Die zwei Frauen sind beeindruckt vom Engagement des Vereins. «Zwärgligruppe, Spielgruppe, Ferienspass, offene Turnhalle, Samichlaus, Tauschbörse – die Liste ist nicht abschliessend», erklärt Iris Bachmann. «Denn der Verein hat immer wieder Neues umgesetzt.» «Mir hat auch imponiert, dass die Arbeit dahinter ehrenamtlich ist. Es geht nicht ums Geld. Das Glück der Kinder ist der Antrieb, die Energie des Miteinanders», fügt Sabine Rudaz-Hauser hinzu.

Diese Energie gibt den Ausschlag, dass Iris Bachmann und Sabine Rudaz-Hauser sich entschieden, die Nachfolge von Sibylle Müller im Co-Präsidium anzutreten. Iris Bachmann schildert: «Der ganze Vorstand hat einen Workshop zur Standortbestimmung gemacht. Sowohl in Bezug auf den Verein wie auch auf die Stärken der einzelnen Frauen.» Zustimmung von Sabine Rudaz-Hauser: «Jede soll machen können, worin sie am besten ist.»

Wo sehen sie die Herausforderungen der kommenden Monate? Iris Bachmann sagt: «Zum einen möchten wir die Traditionen pflegen, den Standard halten. Zum anderen am Puls der Zeit bleiben.» Gerade habe sich die Jugendkommission aufgelöst. «Da könnte es vielleicht plötzlich Ideen brauchen. Denn schliesslich wollen wir Jugendliche nicht vergessen.» Sabine Rudaz-Hauser denkt an organisatorische Aspekte. «Die neuen Ansprechpartner, beispielsweise im Gemeinderat, besser kennenlernen. Herausfinden, in welchen Gremien sich der Verein einbringen will.»

Auf die Frage nach Zukunftswünschen antworten beide unisono: «Dass wir Vorstandsfrauen als Team so glücklich bleiben, wie wir heute sind. Denn gemeinsam hat man mehr Ideen.» Die abtretende Präsidentin Sibylle Müller hat da keinerlei Bedenken. «Es ist schwer, für einen Aussenstehenden zu beschreiben, wie gut es sich anfühlt, wenn jeder im Team weiss, was es braucht, und alle mit Freude anpacken. Dieses Glück haben wir weitergegeben.» Das sei auch der Grund für ihren Rückzug aus dem Vorstand. «Man soll gehen, wenn es am schönsten ist.» Selbstverständlich stehe sie bei Fragen immer gerne zur Verfügung. «Ausserdem bleibe ich dem Verein ja noch als Spielgruppenleiterin erhalten. Einem gelungenen 2022 steht also nichts im Weg.»

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