Die Jugi Killwangen ist in 50 Jahren von drei auf 60 Kinder angewachsen

50 Jahre Jugi: Grund genug, dass in Killwangen am Wochenende gefeiert wurde.

Zum 50-Jahr-Jubiläum gibts eine Show: Die Jugi-Kinder in Aktion. Tristan Scherer

Zum 50-Jahr-Jubiläum gibts eine Show: Die Jugi-Kinder in Aktion. Tristan Scherer

«Eine coole Sache» findet Thomas Telle die Jugi. Er leitet sie seit mittlerweile 11 Jahren.

«Eine coole Sache» findet Thomas Telle die Jugi. Er leitet sie seit mittlerweile 11 Jahren.

Der Jugi noch immer treu: Hans-Peter Baumann und Oskar Zürcher gehörten zu den Gründern der Killwangener Jugi.

Der Jugi noch immer treu: Hans-Peter Baumann und Oskar Zürcher gehörten zu den Gründern der Killwangener Jugi.

Beim Dorflauf ging es um jede Sekunde.

Beim Dorflauf ging es um jede Sekunde.

Rund 40 Kinder sassen nach dem alljährlichen Jugi-Turnier «JuKi-Cup» mit Eltern und ehemaligen Jugi-Leitern in der Turnhalle und hörten Jugi-Hauptleiter Thomas Telle gespannt zu. Zum 50-Jahr-Jubiläum gab er Einblick in den Jugi-Alltag. Seit mittlerweile elf Jahren ist er ehrenamtlicher Hauptleiter und betreut zusammen mit seinem Leiterteam etwa 60 Jugi-Kinder ab der ersten Klasse.

Nicht immer war die Killwangener Jugi so gross. Als die drei Gründer Hans-Peter Baumann, Oskar Zürcher und Oswald Schaub die Jugi vor 50 Jahren gründeten, waren sie die einzigen Mitglieder. Um dies zu ändern, organisierten die drei bei der Gemeinde Adressen von Gleichaltrigen und luden sie in die Jugi ein. So wuchs die Jugi innert kürzester Zeit auf 20 junge Männer heran. Als sich wenig später auch junge Frauen meldeten, öffnete man die Jugi auch für sie und gründete später eine eigene Meitliriege. Geturnt wurde, wann immer es das Wetter ermöglichte, im Freien. Nur selten wechselte man in den alten Schulhauskeller, der nur spärlich für Sporttreibende eingerichtet war. Diese Zeiten sind längst vorbei. Ähnlich steht es um den Guggermatt-Lauf, bei dem die Jugi-Kinder jeweils bis zur Guggermatt rennen mussten. Dieser wurde in der Zwischenzeit durch den Dorflauf abgelöst, der deutlich kürzer ist.

Die drei Gründer sind der Jugi bis heute treu geblieben. Baumann und Zürcher mischten sich auch am Jubiläumstag unter die Gäste. Sie hörten Telles Ausführungen zu, der anmerkte, wie stolz er auf den grossen Zusammenhalt unter den Jugi-Kindern und das Engagement des Leiterteams sei.

Dieses besteht aus ihm und acht weiteren jungen Erwachsenen, die früher alle selber in der Killwangener Jugi turnten. Sie waren es auch, die zum Jubiläum mit rund 40 Kindern zusammen eine kurze Turnshow vorbereitet hatten. Zu den Klängen von «Macarena», «We Will Rock You» und dem «Fliegerlied» präsentierten sie ihre turnerischen Fähigkeiten.

Unter den Gästen am anschliessenden Apéro war auch der Killwangener Vizeammann Walter Hubmann. Obwohl er selber nie in der Jugi war, ist er überzeugt, dass sich die Jugi sehr positiv auf das Killwangener Dorfleben auswirkt: «Die Jugi zieht sich wie ein roter Faden durch unser Dorf.» Man merke, dass ehemalige Jugi-Freunde zusammen durch dick und dünn gegangen seien. Und so scheint es auch in der heutigen Jugi-Generation noch immer zu sein: Blickte man an der Menschenmenge vorbei auf den Schulhausplatz, sah man viele fröhliche Kinder umherrennen, Fussball spielen oder auf dem nahen Spielplatz schaukeln. «Die Jugi ist halt eine coole Sache», sagt Thomas Telle und fügt an: «Für mich ist es das Grösste, mit Kindern arbeiten zu dürfen.» Wenn man in die glücklichen Gesichter der heutigen Jugi-Kids, der Leiter und auch der Ehemaligen schaut, dann glaubt man ihm das gerne.

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