Bereit fürs Dorffest und die Schulhauseinweihung

Pünktlich zum Schuljahresbeginn konnten die Schülerinnen und Schüler die Schulhauserweiterung am Montag in Betrieb nehmen. Am Dorffest wird das gebührend gefeiert.

Gemeinderat und Dorffest-OK-Präsident Hanspeter Schmid sieht sich zwei Wochen vor Festbeginn auf der Zelgliwiese um. Das Korn ist gemäht und muss nur noch abgewalzt werden, damit nächste Woche das Festzelt darauf aufgestellt werden kann. «Wir sind parat, es läuft alles nach Plan, dank der hervorragenden Arbeit der OK-Mitglieder», freut sich Schmid. Nach 5 Jahren Pause findet am 19. bis 21. August wieder ein Dorffest, das Killwangnerfäscht, statt. Mit der gleichzeitigen Schulhauseinweihung und dem Jugendfest wird es ein ganz besonderes Fest.

12 Vereine bieten im über 700 Quadratmeter grossen Festzelt Essen und Getränke an. Von der Cervelat bis hin zur Militär-Käseschnitte, Pizza, Salate, Ghackets und Hörnli, Pommes, Risotto, Fleischkäse und dem Schweineschnitzel findet man alles. Auch unterhaltungsmässig wird einiges geboten. Auf der Bühne im Festzelt spielen verschiedene Live-Bands. «Ein Highlight wird vermutlich die Abendunterhaltung mit den Schneehühnern», sagt Schmid. Die Präsidentin ist eine Killwangenerin und erwartet einen grossen Fanclub.

Das KillwangnerFäscht ist mehr als ein gewöhnliches Dorffest –, das zeigt sich auch am Rahmenprogramm. Die Bevölkerung kann den neuen Schulhausanbau besichtigen. In der Aula wird eine Ausstellung von verschiedenen malenden Künstlern gezeigt. Die Schule hat diverse Spiele für Kinder organisiert. Für sie gibt es auch noch Kutschenfahrten mit Miniature Horses, eine Clown-Vorstellung und ein Kinderschminken. Am Samstag tritt zudem die Kinder-Trachtengruppe Würenlos auf und um 13.30 Uhr gibt es in der Schule eine Schüleraufführung.

Als Abschluss findet am Sonntag der traditionelle Zmorge-Brunch der Landfrauen statt. Anschliessend gibt es im Festzelt ein Anna-Würsch-Konzert mit der Jugendmusik Spreitenbach und den Swiss Pipes & Drums, bevor das Fest dann um 14 Uhr endet.

Rund 20 000 Franken lässt sich die Gemeinde das Fest kosten. Den Vereinen wird damit die Möglichkeit geboten, etwas in ihre Vereinskasse zu erwirtschaften. «Sie zahlen lediglich eine Standpauschale, dürfen dafür den ganzen Gewinn behalten», so Schmid. Grösstenteils wird mit Wegwerf-Geschirr gearbeitet. Für die Gläser wird ein Depot verlangt, damit keine Scherben auf dem Festgelände liegen bleiben. Es wird ein Sicherheitsdienst mit einem Hundeführer im Einsatz sein. «Wir hoffen auf ein friedliches Fest», so Schmid. Zwar erwartet man vor allem Festbesucher aus dem Dorf. Trotzdem schafft man vis à vis des Gemeindehauses Parkiermöglichkeiten. «Denn wir rechnen auch mit ein paar Heimweh-Killwangener», lacht Schmid. Killwangener Fäscht: 19. bis 21.8., www.killwangnerfaescht.ch

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