Zweiter Wahlgang wird nötig
Die bisherigen Gemeinderäte wurden glanzvoll wiedergewählt. Als Neuer schaffte Markus Maibach auf Anhieb den Einzug in den Gemeinderat. Für den siebten Sitz ist ein zweiter Wahlgang nötig.
Mit rund 700 Stimmen mehr als die Zweitplatzierte Yvonne Feri wurde Antoinette Eckert zur Frau Vizeammann gewählt. «Ich fühle mich sehr geehrt und in meinem täglichen Engagement zum Wohle unserer Gemeinde bestätigt», bedankt sich Eckert beim Souverän für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Yvonne Feri bezeichnet ihre Nichtwahl als Wermutstropfen. Sie glaubt, dass die bürgerlichen Parteien für Eckert gestimmt haben und sie somit eine breitere Wählerschaft hatte. «Ich werde weiterhin mit viel Freude und Engagement meinen Aufgaben nachgehen und bin umso glücklicher, dass meine Tochter Einwohnerrätin wurde.» Auch die Tochter von Gemeinderat Daniel Huser wurde als Einwohnerrätin gewählt.
Der parteilose Philippe Rey erreichte von den Nichtgewählten das beste Resultat. Ihm fehlten nur 15 Stimmen zum absoluten Mehr: «Mein hervorragendes Wahlergebnis zeigt, dass die Stimmbürger keinen zweiten SVP-Mann wollen, dass die EVP keine politischen Erfolge aufweisen konnte, dass die BDP keine grosse Schar hinter sich vereinen konnte und dass die GLP mit grossem Abstand verloren hat.» Er werde deshalb nochmals antreten.
Erneut antreten will auch Helen Suter (EVP), die mit einem zweiten Wahlgang gerechnet hat: «Ich bin zufrieden mit den erhaltenen Stimmen und sehe eine intakte Wahlchance für den zweiten Wahlgang.» Auch Michael Merkli will «nach reiflicher Überlegung» wieder antreten.
Jürg Baumann von der SVP hingegen wolle sich noch ein paar Tage Bedenkzeit geben, wie er am Dienstag auf Anfrage sagte. «Enttäuscht bin ich nicht, ein zweiter Wahlgang war vorhersehbar.» Die Partei will nun den Wahlausgang evaluieren und sich danach entscheiden. «Zurzeit sind wir uns parteiintern noch nicht einig.» Am wenigsten Stimmen, nämlich 1291, hat Ruth Jo. Scheier von der grünliberalen Partei erhalten und wird nicht mehr antreten. «Das Resultat war relativ deutlich.» Sie wurde indessen in den Einwohnerrat gewählt und will diese Arbeit nun gründlich machen und allenfalls in vier Jahren wieder antreten.






