«Ein Stück Zukunft ist entstanden»
In der Neubausiedlung Klosterbrühl wurde ein Kindergarten erstellt. Dieser wurde nun offiziell eingeweiht. 20 Kinder werden hier unterrichtet.
Die neu gestaltete Wohnsiedlung Klosterbrühl wächst und wächst, die ersten Häuser sind bereits bezogen. Auch im Kindergarten Klosterbrühl herrscht Freude. Seit August, mit Beginn des Schuljahres 2026/2027, werden 20 Kinder hier unterrichtet. Gemeinderat Martin Egloff (FDP), Ressortvorsteher Hochbau, gab in seiner Rede die eigenen Kindergartenerfahrungen zum Besten und gestand, sich damals in seine Kindergartenlehrerin verliebt zu haben. Egloff erzählte schliesslich die Geschichte der Neubausiedlung vom Siegerprojekt Gartengeschichten der Galli-Rudolf-Architekten und der Wülser-Bechtel-Architekten aus Zürich.
Im Oktober 2015 tat die Gemeinde in einer Absichtserklärung kund, im Rahmen des Gestaltungsplans zusammen mit der Wohnsiedlung einen Einfachkindergarten zu planen. Ab dann gab es Verzögerungen wegen Einwendungen zum Gestaltungsplan. Erst acht Jahre später, im Februar 2023, wurde die Bewilligung für den Abbruch der alten und den Bau der neuen Siedlung erteilt.
Knapp eine halbe Million
2023 entschied die Gemeinde, den Kindergarten im Rohbau zu mieten und den Innenausbau und die Aussenanlage von Architekten planen zu lassen. Für diese Arbeiten genehmigte der Einwohnerrat im März 2025 einen Kredit von 434 600 Franken. Vom Ergebnis konnten sich die Gäste schliesslich selbst überzeugen. Martin Egloff übergab den überdimensionalen symbolischen Schlüssel an Vizeammann Christian Wassmer (Mitte), der das Ressort Bildung unter sich hat.
Schlüssel für lebendigen Ort
Er nehme den Schlüssel sehr gern entgegen. «Er symbolisiert nicht nur einen abgeschlossenen Bau, sondern ebenso den Startschuss für einen lebendigen, mit Kinderlachen erfüllten Ort.»
Mit der Neubausiedlung im Klosterbrühl sei nicht nur neuer Wohnraum entstanden, sondern auch ein Stück Zukunft für die Gemeinde. Mit insgesamt 20 Kindern ist der neue Kindergarten bereits voll besetzt.» Anina Meile, Schulleiterin Kindergarten, freut sich ebenfalls über den 22. Kindergarten der Gemeinde: «Schon auf den ersten Plänen, die sich deutlich von der finalen Version unterscheiden, sind die Räume klar und übersichtlich strukturiert.» Es gibt Bereiche für die Förderung der Kinder in Kleingruppen, Zimmer für Gespräche und Therapiesetting und viel natürliches Licht sowie genügend Platz für alle Materialien des Unterrichts. «Es riecht immer noch nach frischer Farbe, und die eine oder andere Ecke ist noch kahl.» Doch auch die typischen Gerüche nach Chindsgitäschli und Käsefinken seien vorhanden, sagte sie zu den lachenden Gästen.






