«Wir wollten der Region etwas zurückgeben»
Kies, Stein, Rasen, Sand – die Mädchen und Buben der Kinderkrippe Chinderschlössli können sich nun auf dem jüngst eingeweihten Spielplatz austoben. - Ermöglicht wurde dies durch eine Spende der Lions-Clubs Baden/ - Baden-Heitersberg.

Die italienischen Spezialitäten, Antipasti und Panna Cotta, im «Ca´Donne Leoni» haben offenbar vielen Besucherinnen und Besuchern des Badener Stadtfestes gemundet, ebenso die im «venezianischen Palazzo» offerierten Weine. So erwirtschafteten die Lions-Clubs Baden und Baden-Heitersberg im vergangenen August einen Gewinn von 50000 Franken. Der Erlös ging zur einen Hälfte an den Verein Kinderkrippe Baden, zur anderen an das Wettinger Chinderschlössli.
«Wir wollten der Region etwas zurückgeben», so Philipp Wyss, aktueller Präsident der Badener Sektion. Peter Dauwalder, sein Kollege der Lions Baden-Heitersberg, macht derweil zusammen mit Gartenbauer Alain Diebold das Lions-Emblem am Zaun fest. Ein weiteres soll auf der den kleinen Tunnel überspannenden Rasenfläche, gut sichtbar für alle Passanten, platziert werden.
Woher die Mittel des neuen Spielplatzes kamen, ist den künftigen Nutzniessern von Holzhäuschen und Co. wohl einerlei. Bei der Einweihung vergangenen Donnerstags konnten die anwesenden Kinder schon einmal test-spielen und knabberten nebenbei an den selbst gebackenen Apéro-Snacks – selbstverständlich unter den wachsamen Augen von Betreuern. Ohne Zweifel, es lässt sich auf Steinklötzen besser Tarzan oder Abenteurer spielen als auf der zuvor wenig inspirierenden nackten Betonfläche. Jetzt gibt es verschiedene Materialien und Elemente. «So sollen die Kinder lernen, mit unterschiedlichen Situationen umzugehen», erklärt Gartenbauer Alain Diebold.
Michèle Romann, Präsidentin des Vereins Kinderkrippe, freut sich über die Spende: «Wir befinden uns gerade in einer Umwandlungsphase und es muss vieles getan werden.» Insgesamt bietet die Krippe zwei knappe Duzend Plätze pro Tag an. Das macht total fünfzig Prinzessinnen und Prinzen, die im Chinderschlössli von zehn Personen betreut werden. Nun haben die Kinder einen eigenen Spielplatz zu Verfügung und müssen nicht warten, bis die Kindergärtler weg sind, um sich draussen zu vergnügen.


