Umzug des Elektrizitätswerks (EW) und der Polizei
Im Herbst zieht das Elektrizitätswerk ins Fohrhölzli und das Geschäftshaus an der Landstrasse 89 wird für eine halbe Million Franken für die Regionalpolizei umgebaut.

«Die Planung geht auf, es wird zu keinen Bauleerständen kommen», freut sich Gemeindeammann Markus Dieth. Sobald der Betrieb des Elektrizitätswerks Wettingen (EWW) im Herbst den Neubau im Fohrhölzli beziehen kann, wird am bisherigen Standort an der Landstrasse 89 für die Polizei umgebaut. Der Gemeinderat beantragt dem Einwohnerrat dafür einen Kredit von 537000 Franken. Die Nettogeschossfläche von 630 Quadratmetern wird den Bedürfnissen der Polizei angepasst, sodass die vier Einsatzgruppen im 24-Stunden-Betrieb arbeiten können. «Geplant ist ein Grossraumbüro für jede Einsatzgruppe ohne übertriebenen Luxus», so Dieth. Das Mobiliar wird nicht erneuert: Die Regionalpolizei nimmt sämtliche bisherigen Möbel mit. Das unterschiedliche Aussehen spiele keine Rolle, da die Möbel gleicher Ausführung zusammen in die verschiedenen Grossraumbüros gestellt werden würden. Mit dem Umbau wäre auch der Platz für den Vollbestand mit 37 Polizistinnen und Polizisten ab dem Jahr 2017 gewährleistet.
Die beiden bisherigen Mieter sowie die Sozialen Dienste bleiben weiterhin im zweiten Obergeschoss und im Dachgeschoss. «Es ist eine gute Lösung, die auch Spielraum für die Umsetzung der zweiten Etappe des Zentrumsplatzes offen lässt», so Gemeinderat Daniel Huser.
Die durch den Umzug der Wettinger Polizei im Frühjahr 2013 frei werdenden Räumlichkeiten im Rathaus werden in ein Gemeindebüro umgebaut. Den Kredit dafür hat der Einwohnerrat bereits gesprochen. Den Kredit für den Umbau an der Landstrasse 89 wird der Einwohnerrat an seiner nächsten Sitzung am 14. März behandeln.


