Stiftung Wendepunkt blickt zurück

Der Kauf einer Liegenschaft, eine vielfältige Integrationsarbeit und die Auszeichnung als Aargauer des Jahres: Mit diesen Highlights blickt die Stiftung Wendepunkt auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Erfolgreiches Geschäftsjahr für die Stiftung Wendepunkt. Foto: zVg
Erfolgreiches Geschäftsjahr für die Stiftung Wendepunkt. Foto: zVg

Die Stiftung Wendepunkt hat 2012 einen innovativen Schritt gewagt: Seit 1. März ist sie Besitzerin einer Gewerbeimmobilie in Muhen, welche nun zweckdienlich zum neuen Betriebsgebäude umgebaut wird. Mit zusätzlichen Räumen kann die Stiftung gezielt ihre Zukunft sichern, ihr Engagement für die bei ihr arbeitenden Menschen ausweiten und ihre Vision «mit dem Wendepunkt erleben Menschen einen Wendepunkt» weiter verwirklichen.

Viele Menschen gehen jährlich im Wendepunkt ein und aus. Sie kommen aus unterschiedlichen Beweggründen, erhoffen sich aber während dieser Zeit eine Verbesserung ihrer Situation. Im Zentrum ihres «Aufenthalts» steht eine auf die Wirtschaft ausgerichtete Arbeit, mit welcher ihre Kompetenzen gefördert werden. So werden zum Beispiel im Betrieb Muhen in 20 Arbeitsschritten Doppelumlenkrollen für die Herstellung von elastischen Baumwollfäden zusammengebaut oder in der Wettinger Fensterladenrenovation sind über 500 Fensterläden von 43 Kunden renoviert und frisch gestrichen worden. Dank täglichem Arbeitstraining und Probeeinsätzen in externen Firmen können Klienten ihre Leistung aufbauen und ihre Kompetenzen überprüfen, Referenzen erarbeiten und so eine Anstellung finden. Damit dies möglich ist, braucht es genügend Arbeitsaufträge, Ideen für neue Dienstleistungen und Angebote.

2012 ist in dieser Hinsicht vieles angepackt worden und gelungen. So im Bereich des Liegenschaftsservices, bei Angeboten für Senioren und im Bildungsbereich bei Kursen für Informatik und für Stellensuchende über fünfzig Jahre. Im Wohnbereich mit den Tätigkeitsfeldern betreutes/teilbetreutes Wohnen und Wohncoaching stellte sich heraus, dass die Begleitung in Einzelwohnungen immer mehr einem Bedürfnis entspricht.

 

2012 kann als Jahr des Zwischendrin bezeichnet werden, auch als Jahr der Übergabe der Stiftung vom Gründer Hans-Peter Lang zu seinem Nachfolger Sascha Lang als neuem Gesamtleiter. Mit der Wahl von Hans-Peter Lang zum Aargauer des Jahres anlässlich des NAB-Awards Ende November geht diese Etappe mit einem besonderen Höhepunkt zu Ende. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung für die Arbeit der vergangenen 20 Jahre und eine Ermutigung für die kommenden, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzumachen.(rf)

 

 

Informationen zur Stiftung Wendepunkt auf www.wende.ch oder www.facebook.com/stiftungwendepunkt.

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