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In ihrem Werkfilm über kreative Prozesse durften Ursi Häberli-Nef und Nik Minder u.a. bei Barbara Winzer vom Figurentheater Wettingen bei einem ihrer Kreativ-Workshops hineinschauen.

Der Film, der während zweieinhalb Jahren prozesshaft entstanden ist, versucht, kreative Prozesse anhand verschiedener Beispiele aufzuzeigen. Die Thematik hat die Regisseurin Ursi Häberli nicht nur deshalb gereizt, weil sie sich immer wieder mit verschiedensten Materialien und Techniken auseinandersetzt, sondern weil sie findet, dass man zu sehr auf die Produkte und zu wenig auf die Prozesse sensibilisiert ist.
Gerade wenn es um Produkte geht, bei denen ein mehr oder weniger langer Prozess vorangegangen ist, fragt der Werkfilm: Was braucht es, um kreativ sein zu können? Wie sieht der Weg aus, den man gehen muss?
Zu Wort kommen ausserdem Kurt Fröhlich, Fährbetrieb Herisau, Figuren-/Schattentheater, mit dem Stück 1513; Andreas Häberli, Projektleiter KABA-Gruppe: Die Entwicklung vom mechanischen zum intelligenten Schliesssystem; Charlotte Koster, Artiste Sculpture, Holland, Sandskulpturen u.a.
Der Film richtet sich an Menschen, die Lust und Musse haben, sich in ein sehr spezielles Thema zu vertiefen. Die japanische Musik begleitet durch den Film und unterstreicht die Offenheit, die jedem Prozess zugrunde liegt. Die kreative, künstlerische Herausforderung war das Wichtigste.(nm)
Filmaufführung: Gluri Suter Huus, Samstag, 25. April, 15 Uhr.


