Schule erhält gute Noten
Der Kanton attestiert der Wettinger Schule bei der externen Schulevaluation (ESE) ein gutes Zeugnis.

Mitarbeiter der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) haben im Auftrag des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS) die Schule Wettingen auf ihre Funk-tionstüchtigkeit, Schulführung und ihr Qualitätsmanagement hin überprüft. Im Herbst haben 1645 Mütter oder Väter ihre Meinung zur Schule via Fragebogen geäussert. Im März waren die Mitarbeiter dann in den Schulen unterwegs und haben Lehrpersonen und Schüler befragt sowie Schulbesuche gemacht. Anhand dieser Antworten und Überprüfungen wurde das Ergebnis dieser externen Schulevaluation (ESE) gemacht. «Wir haben überall grüne Ampeln erhalten, was bedeutet, dass in der Schule gute Arbeit geleistet wird und nirgends dringende Änderungen von heute auf Morgen gemacht werden müssen», freut sich Schulpflegepräsident Thomas Sigrist.
Die Experten haben auch Empfehlungen abgegeben, wo sich die Schule noch verbessern könnte. Dieser Bericht wird nun ausgewertet und daraus ein Massnahmenplan gemacht. Ende Jahr werden Eltern und Öffentlichkeit darüber informiert.
«Als modellhaft wurde das schulinterne Qualitätsmanagement bezeichnet», freut sich Schulpflegerin Therese Wyss mit Ressort Qualiät. Seit dem Jahr 2011 wird jährlich ein Schwerpunkt in Sachen Qualität gelegt. Im nächsten Schuljahr werden sich die Schüler beispielsweise in einer elektronischen Befragung zu ihren Lehrpersonen äussern können. Sollte sich ein Defizit zeigen, sucht die Schulleitung das Gespräch mit der Lehrperson.
Bezirksschullehrer und Schulleiter Andreas Disler ist Mitglied der Steuergruppe Qualitätsmanagement. Er bestätigt auf Anfrage, dass es aufgrund von Qualitätsdefiziten in Ausnahmefällen auch schon zu Entlassungen gekommen sei – trotz Lehrermangel. «Dieser Mangel ist rückläufig», so Disler. Bereits im Herbst hat man in Wettingen einen Personalpassungsprozess gestartet. Von Oktober bis März haben alle Lehrpersonen in Mitarbeitergesprächen ihre Präferenzen zur künftigen Unterrichtsstufe geäussert. «Bei den meisten konnte der erste Wunsch berücksichtigt werden», so Disler. 96 Prozent aller Pensen sind bereits ein Jahr im Voraus abgedeckt. «Die Stellen an unserer Schule werden nicht zuletzt besetzt», freut sich Vizeammann und Ressortvorsteher Heiner Studer.


