Rund 1500 Portionen Zanderfilets und 175 Treppenläufe
Das Fischessen des Fischerclubs Wettingen war am Wochenende so gut besucht, dass die Plätze bereits kurz nach der Eröffnung knapp wurden. Rund 1500 Portionen Zander gingen über den Tisch – möglich machte den Erfolg vor allem der Einsatz zahlreicher freiwilliger Helfer.
Kaum war am Freitag um 18 Uhr das traditionelle Fischessen des Fischerclubs Wettingen eröffnet, waren die Plätze auch schon rar. Bereits eine Viertelstunde später war die Fischerhütte bis auf den letzten Platz besetzt. Wer jetzt noch einen Sitzplatz ergattern wollte, musste etwas Glück haben – oder kreativ werden.
Dora Thüler und Brigitte Wiederkehr liessen sich jedenfalls nicht entmutigen. Mit einer Flasche Wein im Gepäck bestiegen sie kurzerhand die Fähre des Limmatclubs Baden und setzten ans Neuenhofer Ufer über. Dort genossen sie ihren Apéro, bevor es wieder zurück nach Wettingen ging. Und siehe da: Bei der Rückkehr war in der Fischerhütte tatsächlich ein Platz frei geworden.
Während dreier Tage wurden rund 1500 Portionen Zanderfilet serviert. «Es war hektisch», sagte Präsident Rolf Brupbacher, doch freute er sich über den gelungenen Anlass. Für ihn war das Fischessen zugleich eine Premiere: Es war sein erster grosser Anlass als Präsident des Fischerclubs Wettingen.
Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz
Dass ein Fest dieser Grösse funktioniert, ist vor allem den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern zu verdanken. Darunter waren auch einige bekannte Gesichter aus Wettingen. Mit dabei waren beispielsweise Regierungsrat Markus Dieth, Gemeindeammann Markus Haas und Vizeammann Christian Wassmer. Sie packten wie die anderen Helfer mit an und trugen dazu bei, dass die Gäste gut versorgt wurden.
Einer der jüngsten Helfer war der 19-jährige Fabio Blazevic aus Würenlos. Sein Einsatzbereich am Freitagabend: Nachschub für die Küche und Getränke. Was das konkret bedeutet, lässt sich eindrücklich an der Statistik seiner Uhr ablesen: Bis Mitternacht stieg Blazevic die Treppe 175-mal hinauf und wieder hinunter.
1500 Portionen Zander, zahlreiche freiwillige Helfer und eine volle Festbeiz. Das traditionelle Fischessen zeigte einmal mehr, wie viel Engagement hinter einem solchen Anlass steckt. Und spätestens bei den vielen Treppenläufen und Schritten wird klar: Es braucht nicht nur hungrige Gäste, sondern auch Helfer mit Ausdauer.
























