Rund 1500 Portionen Zanderfilets und 175 Treppenläufe

Der angebotene Fährbetrieb wurde rege benutzt.

Der angebotene Fährbetrieb wurde rege benutzt.

Der Bierhahn war nonstop in Betrieb. Claudio Depentor beim Bierausschank.

Der Bierhahn war nonstop in Betrieb. Claudio Depentor beim Bierausschank.

1500 Portionen Fisch gingen über die Theke.

1500 Portionen Fisch gingen über die Theke.

Überraschung aus Neuenhof: Hans Matt und Sandra Meier von der Alphorngruppe Reussblick beflügelten die Fischliebhaber mit musikalischen Einlagen.

Überraschung aus Neuenhof: Hans Matt und Sandra Meier von der Alphorngruppe Reussblick beflügelten die Fischliebhaber mit musikalischen Einlagen.

Dora Thüler (l.) und Brigitte Wiederkehr wussten sich zu helfen. Sie liessen sich ans Neuenhofer Ufer chauffieren und genossen dort ihren Apéro.

Dora Thüler (l.) und Brigitte Wiederkehr wussten sich zu helfen. Sie liessen sich ans Neuenhofer Ufer chauffieren und genossen dort ihren Apéro.

Die Familie Dieth nach getaner Arbeit: Markus und Tochter Ariane Dieth (in der Mitte) waren im Helfereinsatz.

Die Familie Dieth nach getaner Arbeit: Markus und Tochter Ariane Dieth (in der Mitte) waren im Helfereinsatz.

Sie feiern Geburtstag im Seegarten.

Sie feiern Geburtstag im Seegarten.

Frittieren die beliebten Zanderfilets: Fischer Christian Hürlimann und Fischereiaufseher Markus Pfiffner (r.)Fotos: Gaby Kost

Frittieren die beliebten Zanderfilets: Fischer Christian Hürlimann und Fischereiaufseher Markus Pfiffner (r.)Fotos: Gaby Kost

Fabio Blazevic schleppt Nachschub die Treppe hinunter.

Fabio Blazevic schleppt Nachschub die Treppe hinunter.

Markus Richner (vorne) und Peter Moser bereiten die Zanderfilets in der Küche vor.

Markus Richner (vorne) und Peter Moser bereiten die Zanderfilets in der Küche vor.

Gemeindeammann Markus Haas im Helfereinsatz.

Gemeindeammann Markus Haas im Helfereinsatz.

Das Fischessen des Fischerclubs Wettingen war am Wochenende so gut besucht, dass die Plätze bereits kurz nach der Eröffnung knapp wurden. Rund 1500 Portionen Zander gingen über den Tisch – möglich machte den Erfolg vor allem der Einsatz zahlreicher freiwilliger Helfer.

Kaum war am Freitag um 18 Uhr das traditionelle Fischessen des Fischerclubs Wettingen eröffnet, waren die Plätze auch schon rar. Bereits eine Viertelstunde später war die Fischerhütte bis auf den letzten Platz besetzt. Wer jetzt noch einen Sitzplatz ergattern wollte, musste etwas Glück haben – oder kreativ werden.

Dora Thüler und Brigitte Wiederkehr liessen sich jedenfalls nicht entmutigen. Mit einer Flasche Wein im Gepäck bestiegen sie kurzerhand die Fähre des Limmatclubs Baden und setzten ans Neuenhofer Ufer über. Dort genossen sie ihren Apéro, bevor es wieder zurück nach Wettingen ging. Und siehe da: Bei der Rückkehr war in der Fischerhütte tatsächlich ein Platz frei geworden.

Während dreier Tage wurden rund 1500 Portionen Zanderfilet serviert. «Es war hektisch», sagte Präsident Rolf Brupbacher, doch freute er sich über den gelungenen Anlass. Für ihn war das Fischessen zugleich eine Premiere: Es war sein erster grosser Anlass als Präsident des Fischerclubs Wettingen.

Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz

Dass ein Fest dieser Grösse funktioniert, ist vor allem den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern zu verdanken. Darunter waren auch einige bekannte Gesichter aus Wettingen. Mit dabei waren beispielsweise Regierungsrat Markus Dieth, Gemeindeammann Markus Haas und Vizeammann Christian Wassmer. Sie packten wie die anderen Helfer mit an und trugen dazu bei, dass die Gäste gut versorgt wurden.

Einer der jüngsten Helfer war der 19-jährige Fabio Blazevic aus Würenlos. Sein Einsatzbereich am Freitagabend: Nachschub für die Küche und Getränke. Was das konkret bedeutet, lässt sich eindrücklich an der Statistik seiner Uhr ablesen: Bis Mitternacht stieg Blazevic die Treppe 175-mal hinauf und wieder hinunter.

1500 Portionen Zander, zahlreiche freiwillige Helfer und eine volle Festbeiz. Das traditionelle Fischessen zeigte einmal mehr, wie viel Engagement hinter einem solchen Anlass steckt. Und spätestens bei den vielen Treppenläufen und Schritten wird klar: Es braucht nicht nur hungrige Gäste, sondern auch Helfer mit Ausdauer.

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