«IG» will übers Tägi informieren
Im Jahr 1974 wurde die Sport- und Kongressanlage Tägi eröffnet. Die Gruppierung «pro tägi» setzt sich dafür ein, dass die Anlage saniert und erweitert wird.

«Als ich 1974 als Gemeindeschreiber nach Wettingen kam, wurde gerade die Einweihung des Tägis gefeiert und ich kümmerte mich um die Kinderkrankheiten und später um die ersten Sanierungen», erzählt Karl Frey. Vor seiner Pensionierung vor vier Jahren waren erste Projekte zur grossen Sanierung und Erweiterung aufgegleist. Frey hatte sich nach seiner Pensionierung vom aktiven politischen Parkett verabschiedet. Fürs Tägi macht er nun eine Ausnahme. Am vergangenen Montag stand der 68-Jährige erstmals wieder vor den Medien und präsentierte die neu gegründete Gruppierung «pro tägi», die sich für die Sanierung und Ertüchtigung im Sport- und Kongresszentrum einsetzt. Da der Gemeinderat aus rechtlichen Gründen keinen Abstimmungskampf führen kann, wollen Frey und dreizehn aktive Mitglieder das nun übernehmen und haben zu diesem Zweck die «IG Tägi» gegründet. Die Mitglieder gehören den politischen Parteien der SP, CVP, FDP und Forum 5430 an oder sind Vertreter von diversen Sportvereinen. Erstes Ziel der Interessengemeinschaft ist ein positiver Urnenausgang am 23. September, wenn das Volk über den Planungskredit für die Sanierung und Erweiterung des Tägis von rund 5 Mio. Franken abstimmt. «Es ist zwar noch nicht die Abstimmung über den effektiven Kredit von rund 80 Mio. Franken, aber das Volk sagt mit dem Planungskredit, ob es das Tägi will oder nicht», so Frey.
Die IG hat bereits eine Homepage erstellt, auf der man Infos zum Tägi sowie Porträts von Personen findet, die die Sanierung und Ertüchtigung befürworten. An einem «Pro-Tägi-Fest» am 1. September soll die Bevölkerung über das Projekt informiert werden und ein paar gemütliche Stunden auf dem Zentrumsplatz verbringen können. Finanziert und organisiert wird dieses Fest vor allem durch die Sportvereine, die vom Tägi profitieren und sich deshalb für den Weiterbestand und Ausbau einsetzen.


