«Es macht einfach Spass»
Mit dem Wettlauf «Di schnällscht Wettigeri und de schnällscht Wettiger» wurde auch das 40. Wettiger Fäscht am Freitag, 6. Juli, eröffnet.
OK-Präsident Daniel Birrer zieht eine positive Bilanz über das 40. Wettiger Fäscht: Trotz wechselndem Wetter kamen viele Besucher. «Es liegen zwar noch keine Zahlen vor, doch gefühlsmässig ist es sehr gut gelaufen.» Das Fest verlief ohne Zwischenfälle. Dieses Jahr war der Einsatz von Securitas-Personal verstärkt worden, sodass diese auf dem Festgelände omnipräsent waren.
Seit längerem befasst sich das OK mit dem Abfallkonzept. Dieses Jahr wurde dem Glas der Kampf angesagt: «Ausserhalb der Beizen wurde heuer kein Glas herausgegeben, um herumliegende Flaschen und Scherben auf dem Gelände zu verhindern.» Nächstes Jahr will man das Abfallkonzept noch erweitern und allenfalls Mehrwegbecher benutzen.
ein Bestandteil des Wettiger Fäschts ist der Wettlauf «De schnällscht Wettiger». «Ich wurde Erste in meinem Jahrgang», sagt die 10-jährige Ilenia Allevato stolz. «Ich trainiere nicht wirklich für diesen Wettlauf, ich kann einfach schnell rennen», meint sie lachend. Ilenia ist bereits in der1. Klasse, bei ihrem ersten Lauf, zuoberst auf dem Podest gelandet. Das Rennen «Di schnällscht Wettigeri und de schnällscht Wettiger» wird jeweils von Schülern der 1. bis 5. Klasse bestritten. Ebenfalls zuoberst aufs Treppchen hat es der 11-jährige Dani Vogt geschafft. «Ich spiele Fussball, bin deshalb konditionell gut drauf», beantwortet er die Frage nach seiner Schnelligkeit. «Es macht einfach Spass, deshalb bin ich jedes Jahr dabei.» Der Stolz, einen Podestplatz geholt zu haben, stand auch den anderen Rangierten ins Gesicht geschrieben. Ihnen allen wurde von Gemeinderätin Antoinette Eckert eine Medaille überreicht. Dass Spass und Freude bei den über 280 Sprintern mit von der Partie waren, war unverkennbar – auch wenn der Regen ein Dauerbegleiter war.
«Rund 20 Helfer waren auf dem Platz», sagt Organisator René Gantenbein vom SV Lägern bei der Sportlerehrung. Ohne diese Unterstützung wäre ein solcher Anlass gar nicht durchführbar, betont er. So überreicht denn Antoinette Eckert allen als Dank ei-ne Sonnenblume. Zum Schluss meint Gantenbein, dass sein Nervenkostüm schon etwas strapaziert worden sei, weil die Medaillen erst im allerletzten Moment eintrafen. Aber Ende gut, alles gut. (cfr/bär)






