«Es ist nicht möglich, dass jeder für sich plant»
Gemeindevertreter aus 20 Gemeinden der Region Baden-Wettingen haben ein regionales Entwicklungskonzept erarbeitet. Nun ist die Bevölkerung eingeladen, sich dazu zu äussern.

Nur wenige Besucher folgten der Einladung zur öffentlichen Orientierungsversammlung ins Rathaus Wettingen, wo das Regionale Entwicklungskonzept (REK) am Donnerstagabend präsentiert wurde. Trotzdem rechnet Markus Dieth, Wettinger Gemeindeammann und Präsident von Baden Regio, damit, bis Mitte August Rückmeldungen von der Bevölkerung zum REK zu erhalten. Unter www.baden-regio.ch kann sich die Bevölkerung informieren und in einem Fragebogen Anträge dazu stellen.
Im Regionalen Entwicklungskonzept sind die Stossrichtungen und Grundsätze der räumlichen Entwicklung in den 20 Gemeinden festgelegt. Damit wolle man sich für die Herausforderungen wappnen, die auf die am dichtesten besiedelte Region der Schweiz zukämen, so Dieth. Es soll als Grundlage und Orientierungsrahmen für die künftigen Raum- und Verkehrsplanungen dienen. «Es ist heute nicht mehr möglich, dass jede Gemeinde für sich alleine plant», so Dieth. Deshalb sei es wichtig, dass die zwanzig Gemeinden gemeinsam nach Lösungen suchen.
«Wir wollen mit dem REK Schwerpunkte bilden und Ressourcen bündeln», sagt Ingenieurin Dunja Kovári, die das Projekt begleitet. Man will eine Zersiedlung verhindern und die Erreichbarkeit des Wohn- und Wirtschaftsraumes Baden Region sicherstellen. Als regionales Zentrum gilt Baden und Wettingen. «Auch Spreitenbach hat in der Region eine wichtige Funktion», so Kovári. Das prägende Landschaftsbild soll erhalten und noch attraktiver gemacht werden. Die Limmat und das Wasserschloss sollen aufgewertet werden.
Infos zur öffentlichen Vernehmlassung unter www.baden-regio.ch, Eingabefrist: 16.8.2013.


