Eis für weitere drei Saisons gesichert
Bis zur Wintersaison 2015/16 ist der Eisbetrieb im Tägi gesichert.

Die Betriebsbewilligung wurde vom Kanton jedoch nur unter Auflagen verlängert. So müssen die knapp 8000 Kilo Ammoniak, die im Tägi als Transportmittel zur Eisproduktion gebraucht werden, während des Sommers beim Lieferanten zwischengelagert werden, um eine Gefährdung der Badigäste zu verhindern. Diese Sofortmassnahme kostet 170000 Franken und muss vom Einwohnerrat genehmigt werden. Gelöst ist das Problem damit jedoch nicht.
Langfristig sei der Wegtransport des Ammoniaks während der Sommermonate keine Lösung. Da der Gemeinderat aber davon ausgeht, nach Ablauf der Betriebsverlängerung Klarheit über die weitere Nutzung und Sanierung im Tägi zu haben, sei dies auch nicht nötig. «In zwei Jahren wird man wissen, ob das Stimmvolk im Tägi weiterhin Eis will und wenn ja, welche Sanierungen dafür vorzunehmen sind», sagt Urs Heimgartner, Leiter der Bau- und Planungsabteilung. Entweder wird die Anlage dann stillgelegt oder einer umfassenden Sanierung unterzogen. Für ihn ist diese Zwischenlösung mit dem Wegtransport des Ammoniaks die effizienteste Lösung, «bei der nicht zu viel investiert wird, das nachher verloren wäre.»
Die Kosten für die zweimalige Entleerung und Befüllung der Ammoniaktanks betragen 170000 Franken. Der Einwohnerrat wird an seiner Dezembersitzung über diese Kreditvorlage abstimmen. Sofern er ihr zustimmt, ist der Eisbetrieb bis zur Saison 2015/16 gesichert.
So könnten auch der Eishockeyclub Baden-Wettingen und die beiden Eiskunstlaufvereine weiterhin im Tägi trainieren. «Im Durchschnitt haben wir auf der Eisbahn 60000 Eintritte pro Saison», sagt Gemeinderat Roland Kuster. Zum Vergleich: Im Gartenbad sind es 70000 Eintritte.


