Der Zivilschutz geht auf Talentsuche

Zum ersten Mal den Wettinger Untergrund entdecken, die Schaltzentralen und Notunterkünfte für den Ernstfall: Den Zivilschützern bieten sich ungeahnte Einblicke, die dem Rest der Bevölkerung verwehrt bleiben.
Neu dabei sind drei Stabsassistenten, fünf Betreuer und sieben Pioniere – sie haben kürzlich ihre Grundausbildung in Eiken absolviert.
Am Einführungstag nutzten die Dienstchefs die Gelegenheit, die Neueingeteilten kennenzulernen. Nachwuchstalente heisst es zu entdecken. Wen reizt «Chef Lage»? Wer will Zugführer werden? Und wer eignet sich als Fourier oder psychologischer Nothelfer?
Die ZSO Wettingen bietet eine ganze Reihe von freiwilligen Kader- und Zusatzfunktionen. Diese streben manche an, weil sie der Beruf dazu qualifiziert. «Andere suchen darin einen Ausgleich zum Beruf», sagt Bruno Brandenberg, stellvertretender Zivilschutzkommandant.
Von den Neueingeteilten sind vielversprechende Angebote eingegangen; über die Weiterbildungen entscheidet der Kommandant Kurt Riner. Die vielseitigen Ressourcen der ZSO Wettingen gewährleisten einen optimalen Bevölkerungsschutz. (ms)


