Cowboys, Indianer und Banditen

Der Regio-Treff der Relei Wettingen bot Spass, Action und unvergessliche Erinnerungen für Hunderte von Kindern.

Unter dem Motto «Im Weste eschs am beste» fand für 320 Kinder ein unvergessliches Wochenende statt. Fotos: zVg

Unter dem Motto «Im Weste eschs am beste» fand für 320 Kinder ein unvergessliches Wochenende statt. Fotos: zVg

Der Regio-Treff bot Spass, Action und unvergessliche Erinnerungen.

Der Regio-Treff bot Spass, Action und unvergessliche Erinnerungen.

320 Kinder aus der Region, Cowboys und Indianer gegen Banditen, ein unvergessliches Wochenende. Das war der Regio-Treff 2014 unter dem Motto «Im Weste eschs am beste». Die Relei Wettingen lud ihre Scharen ein, am 13. und 14. September zwei Tage voller Spannung und Unterhaltung zu verbringen. Mit dabei waren die Jungwacht und der Blauring St. Anton und St. Sebastian aus Wettingen und die Jublas aus Spreitenbach, Würenlos und Neuenhof.

Das OK, bestehend aus der Relei und vielen freiwilligen Helfern aus den verschiedenen Leitungsteams, hat im Vorfeld Unglaubliches geleistet. Auf der Wiese hinter dem Pfadiheim Wettingen wurde ein ganzes Wild-West-Dorf aufgebaut und eingerichtet. Neben einer Bank und einem Gefängnis stand sogar ein Saloon. Natürlich durfte auch die Zeltstadt nicht fehlen, in denen die abenteuerlustigen Kinder und Leiter eine Nacht verbrachten.

Leider wurde das Dorf von vier Banditen überfallen, von denen lediglich zwei geschnappt werden konnten. Also machten sich die Teilnehmer daran, ihren Schatz von den verbliebenen Räubern wieder zurückzuerobern. Zuerst mussten aber die Differenzen zwischen den Cowboys und den Indianern ausgetragen werden. In einem schweren Kampf mussten die mutigen Jublaner diverse Geschicklichkeitsspiele absolvieren, um Perlen zu sammeln. Diese mussten zudem vor dem gegnerischen Lager beschützt werden. In einer knappen Angelegenheit setzten sich die Indianer durch und durften das weitere Vorgehen bestimmen. Natürlich wurden die Cowboys freundschaftlich in die Pläne miteinbezogen. Denn zusammen ist man am stärksten.

Nach einem gemeinsamen und unterhaltsamen Fest, bei dem die Kinder viele Preise gewinnen konnten, rüsteten sich die Gefährten auf den bevorstehenden Kampf. In verschiedenen Workshops bereitete man sich vor, um die Banditen zu schnappen. Man bastelte Schmuck oder Waffen, brachte sich körperlich in Form und sang den extra für dieses Wochenende komponierten Song. Danach wurde an einer Olympiade erkoren, wer denn auf die Lauer gehen durfte, um die Räuber zu fangen. Diese liessen nicht lange auf sich warten und die Falle schnappte zu. In einem letzten Kampf konnten alle Banditen überrumpelt und festgenommen werden.

Der Schatz konnte also von den Cowboys und Indianern gerettet werden. Nach einem erlebnisreichen Wochenende konnten die Teilnehmer glücklich und zufrieden nach Hause reisen. Und schon auf der Heimreise schwelgten die Kinder und Leiter in schönen Erinnerungen und freudiger Erwartung auf ein baldiges Wiedersehen. (lmu)

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