Aufrichte beim EWW-Neubau
Der Rohbau des EWW-Gebäudes wurde mit einem Fest eingeweiht.

Im Herbst wird die Landstrasse in Wettingen eines ihrer Wahrzeichen verlieren. Das Elektrizitäts- und Wasserwerk Wettingen EWW, das sogar der anliegenden Bushaltestelle ihren Namen gegeben hat, zieht um und mit ihm das farbige Logo an der Fassade. Doch das EWW bleibt im Dorf: Am vergangenen Donnerstag wurde an der Fohrhölzlistrasse hinter dem Tägipark das Aufrichte-Fest gefeiert, das erstmals einen Einblick in die zukünftigen Räumlichkeiten des EWW erlaubte. Am 24. September soll das Werks- und Bürogebäude bezugsbereit sein – pünkt- lich zum projektierten Termin. «Natürlich hatten wir unterwegs ein paar Holperer», sagt Gemeinderat Rudolf Kuster und spricht damit unter anderem die Verzögerungen wegen des langen Winters an. «Aber wir hoffen, dass es jetzt in der letzten Bauetappe so gut weitergeht wie in der letzten Zeit. Dem Wunsch, einen vorbildlichen Bau zu machen, kommen wir Tag für Tag näher»
Am Aufrichte-Fest feierte das EWW mit Vertretern der Gemeinde und den Handwerkern, die beim Bau mitgearbeitet hatten, das Ende der Rohbauphase. Nach kurzen Ansprachen von Bauführer Pietro Rossini und Gemeinderat Roland Kuster durften die Feiernden in der grossen, liebevoll mit Lampengirlanden geschmückten Halle ein feines Abendessen geniessen. 9,1 Millionen Franken kostet der Neubau, gerade erst wurde die Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert. Gemäss EWW-Geschäftsführer Peter Wiederkehr soll sie bereits nächste Woche in Betrieb genommen werden: «Schliesslich müssen wir den Sommer ausnutzen.» Das jetzige EWW soll zukünftig durch die Einwohnergemeinde genutzt werden.


