45 Minuten ging es bergauf zur Baustelle
Limmattaler Zivilschützer leisteten in den Innerschweizer Bergen eine Woche lang harte Arbeit.

«Eine äusserst motivierte Truppe hat ihre Aufgaben mit viel Engagement erfüllt», bilanziert der Wettinger Gemeinderat Roland Kuster. Am Mittwoch stattete er den 24 Zivilschützern in Emmetten einen Besuch ab. Auch sein persönliches Ziel hinsichtlich der Anfang Jahr vollzogenen Fusion der Organisationen Wettingen und Limmattal sei erreicht worden: «Wettinger und Limmattaler packen zusammen an, am Abend treffen sie sich zusammen zum Bier.»
Der Kommandant Hans Rudolf Matter sowie der Übungsleiter Tobias Utz ziehen ein ebenso positives Fazit. Der Einsatz in Emmetten sei ein moralischer und gleichermassen sichtbarer Erfolg. Treppen wurden gesetzt, Wanderwege erneuert, darunter auch ein Teil des Jakobsweges. Um zur höchstgelegenen Baustelle zu gelangen, mussten die Zivilschützer Tag für Tag 45 Minuten bergwärts gehen. Umso sorgfältiger gestalteten sie den Wanderweg im unwegsamen Gelände.
Der Einsatz in Emmetten hat eine jahrelange Tradition, die der frühere Kommandant der Zivilschutzorganisation Wettingen, Kurt Riner, ins Leben gerufen hatte. Der Einsatz bezweckt die Beübung der Gerätschaften bei einer sinnvollen Arbeit, um bei einer Notlage im Limmattal das Know-how abrufen zu können. (ms)


