Rekord am Räbeliechtli-Spektakel
Duftende Räben, warme Kürbissuppe und leuchtende Kinderaugen: In Neuenhof schnitzten rund 280 Personen ihre Räbeliechtli und zogen anschliessend gemeinsam durch die dunklen Strassen.
Schon beim Betreten der Aula sticht einem der frische Duft der Räben in die Nase. Hinzu kommen die feinen Gerüche von Kürbissuppe und Kuchen auf dem Buffet. An den Tischen sitzen Kinder, Eltern und Grosseltern dicht beieinander und schnitzen ihre Räben. Dabei entstehen fantasievolle Kunstwerke.
Der Räbeliechtliumzug wird seit über 20 Jahren vom Elternverein Neuenhof organisiert. «Für dieses Jahr sind ungefähr 280 Personen angemeldet. So viele hatten wir noch nie», erzählt Coni Gianola, Präsidentin des Elternvereins. Während die Kinder rund um die Tische spielen und toben, herrscht in der Aula eine fröhliche Stimmung.
Kuchenverkauf für Spielgruppe
Nach dem Schnitzen können sich alle mit Kürbissuppe aufwärmen oder sich am Kuchenbuffet bedienen. Die Kuchen werden von den Eltern gebacken und verkauft. «Der Erlös kommt der Spielgruppe und den Kindern zugute. Damit können wir Spielmaterial anschaffen», erklärt Coni Gianola.
Kurz vor 18 Uhr ziehen die Kinder ihre Jacken an und setzen ihre Mützen auf. Draussen leuchten die ersten Räbeliechtli in der Dunkelheit. Die Wettinger Tambouren geben mit ihren Trommeln den Startschuss für den Umzug. Stolz tragen die Kinder ihre selbst geschnitzten Räben durch die Strassen und Wege rund um die Aula. Am Strassenrand und auf den Balkonen verfolgen zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer das bunte Lichterspiel und applaudieren. Unterwegs bilden die Kinder einen Kreis und singen die traditionellen Räbeliechtlilieder. Zurück bei der Aula darf natürlich das «Tschüss-Lied» nicht fehlen. Danach geht ein stimmungsvoller Abend zu Ende. Mit ihren leuchtenden Räben und vielen schönen Erinnerungen machen sich die Kinder und ihre Familien auf den Heimweg. Einmal mehr hat der Räbeliechtliumzug gezeigt, wie schön es ist, gemeinsam eine alte Tradition zu feiern.


















