Neuenhof wächst weiter
Neuenhof wächst. Mit einem Neuzuzügeranlass hat der Gemeinderat die Neuen begrüsst.
«Sie haben eine gute Wahl getroffen», sagte Gemeindeammann Tobias Baumgartner (parteilos) zu den rund 80 Neuenhoferinnen und Neuenhofern, die am vergangenen Freitag zum Neuzuzügeranlass erschienen waren. Vor etwa zwei Jahren wurde erstmals die 9000er-Grenze geknackt, heute leben 9677 Personen in Neuenhof. Die Gemeinde geht von einer weiteren Zunahme auf 11 000 bis 12 000 Personen bis im Jahr 2040 aus. Zum Vergleich: Vor etwas mehr als 50 Jahren lebten rund 7000 Einwohnerinnen und Einwohner in Neuenhof.
Das Bevölkerungswachstum ist in Neuenhof durchaus gewollt. Mit der «Strategie vorwärts» hat die Gemeinde die Bau- und Nutzungsordnung (BNO) angepasst und so attraktive Baubedingungen geschaffen. Das zeigt Wirkung: Einige alte Wohnhäuser wurden durch verdichtete Neubauten ersetzt, weitere folgen. An der Stockstrasse beispielsweise werden zurzeit neue Wohnungen gebaut.
Lieblingsorte entdeckt
Darum ging es am Neuzuzügerabend aber nicht. Ziel des Gemeinderats war, mit den neuen Einwohnerinnen und Einwohnern in Kontakt zu treten. «Wir wollen sie kennenlernen und ihnen Orte in Neuenhof zeigen, die sie vielleicht noch nicht kennen», sagte Baumgartner. Ein Halt auf dem Rundgang war das 1834 entstandene Schulhaus an der Dorfstrasse – einer von Baumgartners Lieblingsorten. Neben Schulzimmern lagerte dort die Feuerwehr einst ihr Material, und der Gemeinderat traf sich zu Sitzungen. Heute befinden sich darin Privatwohnungen. Die Schülerinnen und Schüler werden an der Zürcherstrasse unterrichtet. «Mit dem neuen Schulhaus wurde ein Zeichen für die Zukunft gesetzt. Es stand als neues Zentrum in der Mitte – wörtlich und bildlich – zwischen den eingesessenen Bürgerinnen und Bürgern und den zugezogenen Einwohnerinnen und Einwohnern», so Baumgartner. Das alte Schulhaus ging 1919 an die Ortsbürgergemeinde.
Beim Apéro konnten die Anwesenden den aktuellen Schulleiter Reto Geissmann kennenlernen und erfuhren, was heute an der Schule läuft. Rund 1000 Schülerinnen und Schüler gehen dort ein und aus. Einige Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger gehören dazu.














