«Die Infrastruktur ist stark ausgelastet»
Die Energie Wettingen AG ruft die Bevölkerung dazu auf, Wasser zu sparen.
«Die Trinkwasserversorgung ist weiterhin sichergestellt und im Grundwasservorkommen des Limmattals stehen noch ausreichend Wasserreserven zur Verfügung», sagt Louis Lutz, Geschäftsführer der Energie Wettingen AG. Gleichzeitig fügt er an: «Die Infrastruktur ist stark ausgelastet.» Es sei normal, dass im Sommer mehr Wasser verbraucht wird als im Winter. Doch aufgrund der Trockenheit und der hohen Wasserbezüge würden zurzeit alle Anlagen auf Hochtouren laufen. «Fällt eine Pumpe aus, könnten wir das nicht problemlos kompensieren.» Zurzeit steht also nur eine eingeschränkte betriebliche Reserve zur Verfügung. Wettingen bezieht sein Trinkwasser hauptsächlich aus dem Pumpwerk im Würenloser Tägerhardwald.
Verbote oder Einschränkungen aussprechen kann und will die Energie Wettingen AG nicht. Das liegt in der Kompetenz der Gemeinde. Trotzdem bittet sie die Bevölkerung, sparsam mit dem Trinkwasser umzugehen. Konkret ruft sie dazu auf, auf das Bewässern von Rasenflächen zu verzichten; Gärten und Pflanzen gezielt und vorzugsweise morgens oder abends mit Wasser zu versorgen; auf das Befüllen oder Nachfüllen grösserer Pools zu verzichten; Fahrzeuge und Vorplätze nicht unnötig mit Trinkwasser zu reinigen; im Haushalt bewusst mit Trinkwasser umzugehen.
«Trinkwasser soll dort eingesetzt werden, wo es benötigt wird. Unnötiger Verbrauch sollte nach Möglichkeit vermieden werden», heisst es in einer auf der Website publizierten Medienmitteilung. Man beobachte die Situation laufend und werde die Bevölkerung informieren, sollte sich die Versorgungslage verändern. Noch laufen auch die Brunnen und Wasserspiele in der Gemeinde.


