Zum 626. Geburtstag gab es ein multikulturelles Dorffest

Am vergangenen Wochenende fand Neuenhof das Fest im alten Dorfkern statt. Adrian Loosli, der OK-Präsident sagt: «Es ist ein charmanter Anlass, an dem man sich wohl fühlt.»

Mit dem Fest im Dorfkern feierte die Gemeinde Neuenhof am vergangenen Wochenende ihr 626-jähriges Bestehen.

Mit dem Fest im Dorfkern feierte die Gemeinde Neuenhof am vergangenen Wochenende ihr 626-jähriges Bestehen.

OK-Präsident Adrian Loosli hat das Amt zum zweiten Mal inne. Rahel Bühler

OK-Präsident Adrian Loosli hat das Amt zum zweiten Mal inne. Rahel Bühler

Viele Kinder wollten die Ballonkünste des Clowns sehen.

Viele Kinder wollten die Ballonkünste des Clowns sehen.

Livio Piccioni, Yanik Balder und Gabriele Petruzzi Fernandes beim Jubla-Trail.

Livio Piccioni, Yanik Balder und Gabriele Petruzzi Fernandes beim Jubla-Trail.

Rot-gelbe Girlanden schmücken den Dorfkern. «Dorffäscht-Trail» steht mit Kreide auf dem Asphalt. Die Sonne hält sich an diesem Samstagnachmittag etwas zurück. Einige Wolken verschleiern den Himmel. Am vergangenen Wochenende ging das Neuenhofer Dorffest im historischen Ortskern über die Bühne. Neuenhof feierte seinen 626. Geburtstag. 13 Stände mit vorwiegend gastronomischem Angebot umfasste das Fest: thailändisch, serbisch, türkisch. Raclette, Spaghetti, Bratwurst.

«Vielfältig – Neuenhof vereint» lautete denn auch das Motto der diesjährigen Ausgabe. «Der multikulturelle Mix in Neuenhof soll sich am Dorffest widerspiegeln», sagt OK-Präsident Adrian Loosli. Er hatte das Amt zum zweiten Mal inne. Vor anderthalb Jahren hat er es übernommen, «weil es sonst niemand gemacht hätte», wie er sagt. Für ihn ist das Neuenhofer Dorffest eine Herzensangelegenheit. Als Highlight bezeichnet er die verschiedenen Essensstände.

Der Fokus liege nicht nur auf der Verpflegung, sagt der OK-Präsident. «Auch die Unterhaltung ist uns wichtig.» Erstmals hat das OK eine Bühne aufgestellt, auf der verschiedene Künstler live aufgetreten sind. Ein Clown sorgte mit seinen Tricks für Unterhaltung für die Kinder. Und die Jubla hat einen «Dorffäscht-Trail» organisiert. «Auf neun Posten können die Kinder Gewürze riechen, Kreuzworträtsel lösen oder eine Schätzfrage beantworten», sagt Giulia Roth von der Jubla Neuenhof. Der Verein ist ansonsten noch mit dem «Kafi Wahnsinn» vor Ort. «Wir sind schon lange dabei. Das ist Tradition», sagt Roth.

Zum zweiten Mal dabei ist Danijel Blagojevic. Mit seinem Team bot er serbische Spezialitäten an. «Unsere Gäste kommen vor allem am Abend», weiss er. Dann, wenn es auch Live-Musik gebe.

Das OK begann mit den Vorbereitungen für das Fest im März. «Heuer hatten wir mehr Zeit für die Planung als 2018», so Loosli. Das Aufwändigste sei die Bühne gewesen. «Für ihren Aufbau haben drei Leute zwei Tage lang gearbeitet», sagt er. Das Budget für das Fest lag bei 10000 Franken. 6000 davon hat die Gemeinde Neuenhof gesponsert. 2018 kamen laut Loosli 2000 bis 3000 Personen ans Fest. Dieses Jahr hat er nicht ganz so viele erwartet. «Wenn das Wetter nicht so schön ist, gehen die Leute weniger nach draussen.»

Sein Ziel ist es, ein familienfreundliches Fest zu organisieren, an dem sich jeder willkommen fühlt. Expandieren sei nicht geplant. Der OK-Präsident: «Das Dorffest ist ein charmanter Anlass, an dem man sich wohl fühlt. Das soll so bleiben.»

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