Killwangen als Heimat ausgesucht

Nach den Informationen gibt es etwas für den Magen.

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Die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger marschieren von der Grillstelle Rütenen in Richtung Meierbädli. Bilder: Irene Hung-König

Die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger marschieren von der Grillstelle Rütenen in Richtung Meierbädli. Bilder: Irene Hung-König

Die Gemeinde lud zum Neuzuzügeranlass und zeigte auf einer Tour die Sehenswürdigkeiten. Rund 80 Personen folgten der Einladung.

Als um 17.30 Uhr am Donnerstagabend noch nicht alle angemeldeten Personen beim Gemeindehaus waren, mutmassten die Gemeinderatsmitglieder Roger Gauch, Vizeammann Sami Hashmi und Stefan Thomann (alle parteilos) sowie Gemeindeammann Markus Schmid (Mitte), dass einige wohl noch im Stau steckten. Gut zu sehen war vom Gemeindehaus die zäh vorankommende Autokolonne auf der Autobahn und auf der Hauptstrasse.

Als dann der Grossteil der Angemeldeten da war – darunter viele Familien mit Kleinkindern – wurden diese in drei Gruppen eingeteilt, um die Sehenswürdigkeiten im Dorf zu Fuss zu erkunden. Gemeinderat Stefan Thomann schritt mit seiner Gruppe in Richtung Spycher, an der Kreuzung von Schürweg und Rütihaldenstrassse gelegen. Der Spycher ist ein ehemaliges landwirtschaftliches Nebengebäude und denkmalgeschützt.

Weiter ging es den Hügel hinauf in Richtung neuer Grillstelle Rütenen. Der mit neuen Holzsitzbänken und einem Holztisch ausgestattete Grillplatz sowie mit Jurasteinblöcken auf der Hangseite sieht einladend aus. Stefan Thomann erklärte, dass wohl niemand auf dem neuen Chromstahlgrillrost habe bräteln können, da das wegen des Feuerverbots untersagt gewesen sei. Die Gruppe genoss kurz den Ausblick auf das Limmattal, ehe es über die Treppe hinunter in Richtung Meierbädli ging. Dieses ist nun im «Winterschlaf»: Die Eisbrecher im Wasser des Bads zeugen davon. «Das Wasser wird wegen der Folie im Becken gelassen», erklärte der Gemeinderat. Im Frühling, vor Saisonbeginn, wird das Becken geleert und geputzt. Nach den Stationen Bahnhof Killwangen-Spreitenbach und der imposanten Zack-Skulptur von Beat Zoderer marschierte die Gruppe zur Mehrzweckhalle. Dort warteten ein Apéro riche und Informationen von 13 verschiedenen Vereinen wie dem Fischer-, dem Turn- oder dem Elternverein.

Wachstum fordert heraus

Gemeindeammann Markus Schmid zeigte sich in seiner Rede erfreut darüber, dass etwa 80 Personen der Einladung zum Neuzuzügeranlass gefolgt waren, der alle zwei Jahre stattfindet. Er rief dazu auf, den neuen Wohnort zu erkunden, und wies darauf hin, dass sich Killwangen erfreulich gut entwickle und wachse. «Das Wachstum birgt auch Herausforderungen. Die Infrastruktur soll Schritt halten, die Lebensqualität aber erhalten bleiben.» Markus Schmid erwähnte die im Aufbau befindlichen Tagesstrukturen sowie die Sanierung des alten Schulhauses. Bei Apéro-Häppchen, Orangensaft, Bier oder Wein konnten sich die Neuzugezogenen kennenlernen oder die Angebote der Vereine studieren. Weshalb Killwangen? Ein Paar, das dieses Jahr aus Dietikon hergezogen ist, beschreibt das Dorf als ruhig und nicht so anonym. Besonders die Nähe zum Bahnhof sei ideal, und doch wohnten noch nicht so viele Leute hier wie im Nachbarort Spreitenbach.

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