Ein Killwangener auf Rosenjagd

Antonio Salustiano ist in den nächsten Wochen landesweit im Fernsehen zu sehen. Bei «Die Bachelorette» kämpft er um das Herz von Ariel.
21 Männer im Kampf um eine Frau: Ariel (23) sucht die grosse Liebe in der neuen Staffel des Reality-TV-Formats «Die Bachelorette». Einer der Kandidaten – die bis auf vier Ausnahmen alle aus der Deutschschweiz stammen – ist Antonio Salustiano (31) aus Killwangen. Der zweifache Vater und Metzger gehört dabei zu den älteren Kandidaten.
«Ich habe mir gedacht, ich probiere etwas Neues aus im Leben», erzählt Antonio Salustiano, der in den nächsten Wochen landesweit im Privatfernsehen zu sehen sein wird. Von der Castinganmeldung hatte er sich eigentlich nicht viel erhofft – bis etwa ein Jahr später eine Antwort vom Sender 3+ kam. «Testaufnahmen musste ich keine machen. Ich war einfach ich und habe die Fragen beantwortet, die ich beantworten wollte», beschreibt der gebürtige Killwangener den mehrstufigen Castingprozess. Eine der Fragen lautete natürlich, ob er auf der Suche nach der grossen Liebe sei.
Hoffen auf Gemeinsamkeiten
Der gelernte Kfz-Mechaniker ist in Killwangen aufgewachsen und lebt heute wieder in der Gemeinde. «Hier fühle ich mich wohl. Es braucht viel, damit ich Killwangen noch einmal verlasse.» Auch weil die Familie gleich nebenan wohnt – eben jener kleine Kreis, dem Antonio Salustiano von der Teilnahme an der Reality-TV-Show erzählt hat. Denn die mehrwöchigen Dreharbeiten auf der thailändischen Insel Ko Samui hat der Junggeselle schon absolviert. Während bei anderen Reality-TV-Formaten die Zuschauenden entscheiden dürfen, hat sich hier Bachelorette Ariel bereits entschieden – das Ergebnis ist natürlich bis zur finalen Folge ein Geheimnis.
Beim ersten Blick auf die Bachelorette dachte der Killwangener: «Wow, 10 von 10. Das ist genau mein Typ Frau.» Zu sehr ins Detail gehen über das erste Treffen wolle er vor der Ausstrahlung der ersten Folge aber nicht. Allerdings ist er als Vater von zwei Mädchen das einzige Elternteil im Cast neben der Bachelorette selbst, deren Tochter 2024 zur Welt kam. «Ein Elternteil zu sein, ist nicht gerade einfach, und dann ist man froh, wenn man jemanden findet, der gut mit den eigenen Kindern umgehen kann», schätzt Antonio Salustiano seine Chancen ein.
Während der Dreharbeiten in Thailand hielt der Kandidat weiterhin Kontakt zu seinen beiden Kindern. «Ich habe meinen Mädels gesagt, dass Papi eine Zeit lang weg sei. Ich habe ihnen erklärt, wo ich hingehe, aber nicht, was ich mache.» Statt eines Souvenirs aus Thailand gab es etwas Besseres: neue Fahrräder. «Da waren sie überglücklich», berichtet Antonio Salustiano.
Erfahrungen vor der Kamera
Während es für Antonio Salustiano die erste Teilnahme an einer Reality-TV-Show ist, kann man die 11. Schweizer Bachelorette schon als Profi bezeichnen. Nach mehreren Datingshow-Formaten holte sie Anfang des Jahres den 6. Platz bei «Ich bin ein Star – holt mich hier raus!».
Eine Zukunft, die sich auch der Killwangener Metzger vorstellen könnte: «Wenn ich Anfragen bekommen würde, könnte ich es mir vorstellen, noch einmal vor die Kamera zu treten.» Die Teilnahme bei «Die Bachelorette» bezeichnet er als sehr gute Erfahrung. Nicht nur wegen des tropischen Wetters am Drehort und des Konkurrenzkampfes innerhalb der grossen Männertruppe.
Extra in Form bringen oder verstellen wollte sich der Killwangener für die Sendung nicht. Privat treibt er viel Kraftsport, um fit zu bleiben: «Ich komme so, wie ich bin. Und ich möchte, dass sich mein Gegenüber so in mich verliebt, wie ich bin.» Als Mitte Oktober endlich seine Teilnahme medial bekannt gegeben wurde, gab es aus seinem Umfeld zudem viele Glückwünsche.
Die erste Folge wird Antonio Salustiano allerdings nicht daheim, sondern bei einem Public-Viewing-Event verfolgen. Im Wissen, wie viele Rosen er am Ende erhalten hat.


