Eine Übung getreu dem Jahresmotto

Wer wollte, konnte mit der Drehleiter hoch hinaus.

Wer wollte, konnte mit der Drehleiter hoch hinaus.

Sogar die Kleinsten versuchen, einen Brand zu löschen – hier mithilfe der Profis.

Sogar die Kleinsten versuchen, einen Brand zu löschen – hier mithilfe der Profis.

Die Feuerwehrleute bringen einen sogenannten Hochleistungslüfter in Stellung.Bilder: Roger Egloff

Die Feuerwehrleute bringen einen sogenannten Hochleistungslüfter in Stellung.Bilder: Roger Egloff

Die Jahresübung der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen zeigte sich abwechslungsreich, sehr zur Freude der zahlreichen Gäste.

Rauch in der Tiefgarage, Hilferufe aus dem Gemeindehaus und Rettungen aus luftiger Höhe: An der Hauptübung am Samstag zeigte die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen eindrücklich ihr Können. Unter dem Jahresmotto «Einer für alle, alle für einen» präsentierte die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen eine abwechslungsreiche Hauptübung. Stabsoffizier Markus Käppeli erklärte die Bedeutung des Mottos: «Das Jahresmotto soll der Mannschaft mitgeben, dass Einzelkämpfer in der Feuerwehr wenig Chancen haben und wir einander alle gegenseitig unterstützen.» Das gelte auch für die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Polizei und Zivilschutz.

Kurz nach 14 Uhr begrüsste Daniel Wiederkehr die zahlreichen Gäste hinter dem Gemeindehaus. Nach den Beförderungen einzelner Angehöriger der Feuerwehr wurde es ernst: Um 14.30 Uhr ertönten die Sirenen. Blaulichter blinkten, Einsatzfahrzeuge rückten an, und die Einsatzleitung koordinierte das Geschehen.

Stahltür war verschlossen

Aus dem obersten Stockwerk waren Hilferufe zu hören. Eine Einsatzgruppe machte sich daran, eine verschlossene Stahltür zu öffnen. Gleichzeitig wurde Rauch in der Tiefgarage gemeldet. Die Atemschutztrupps rüsteten sich aus und drangen mit Unterstützung von Hochleistungslüftern in die verrauchten Räume vor. Die Bevölkerung konnte die Arbeit der Einsatzkräfte sogar direkt in der Tiefgarage mitverfolgen. Währenddessen retteten Feuerwehrleute mit der Autodrehleiter verletzte Personen aus dem oberen Stockwerk. Am Boden übernahm die Sanitätsgruppe die Geretteten und versorgte sie im bereitgestellten Sanitätszelt. Die unter der Leitung von Philipp Pauli und Urs Wiederkehr durchgeführte Übung zeigte eindrücklich, wie wichtig eingespielte Teams und eine gute Zusammenarbeit im Ernstfall sind.

Mitmachen ist erwünscht

Nach der Übung gab es für Gross und Klein viel zu entdecken. Mutige konnten mit der Drehleiter hoch hinaus, das Öffnen einer Stahltür ausprobieren, hinter dem Steuer eines Einsatzfahrzeugs Platz nehmen oder selbst ein Strahlrohr bedienen. Dabei wurde schnell klar, wie viel Kraft Wasser hat. Auch die Regionalpolizei und die Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal informierten über ihre Arbeit und beantworteten Fragen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt: In der Feuerwehrfahrzeughalle gab es kostenlos heisse Würstli mit Brot und Getränke – offeriert von den Gemeinden Spreitenbach und Killwangen.

Die Hauptübung machte deutlich, dass bei Rettungseinsätzen nicht nur moderne Fahrzeuge und gute Ausrüstung benötigt werden. Entscheidend sind Menschen, die sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam handeln. Mit spannenden Vorführungen und vielen Möglichkeiten zum Mitmachen brachte die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen ihre wichtige Arbeit der Bevölkerung näher. Ein gelungener Nachmittag, der das Jahresmotto eindrücklich lebendig werden liess.

Beförderungen

Folgende Angehörige der Feuerwehr wurden befördert:

Lienberger Seraina zum Korporal, Rotondo Daniele zum Korporal, Milovanovic Dejan zum Wachtmeister und Weber Fabian zum Wachtmeister. Der Gemeinderat gratuliert den beförderten Angehörigen des Feuerwehrkorps und dankt ihnen für ihren Einsatz zugunsten der Öffentlichkeit.

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