Zu Ehren der Schweiz, lodert ein Feuer auf dem «Gipf»

In Würenlos brennt am Bundesfeiertag auf dem «Gipf» ein Höhenfeuer. Für Vizeammann Nico Kunz eine Tradition, die er schon in seiner Kindheit gerne mochte.

Vizeammann <em>Nico Kunz.Archiv</em>

Vizeammann <em>Nico Kunz.Archiv</em>

1.-August-Feuer<em> gehört in Würenlos am Nationalfeiertag zur Tradition.Archiv</em>

1.-August-Feuer<em> gehört in Würenlos am Nationalfeiertag zur Tradition.Archiv</em>

Höhepunkt an der Bundesfeier in Würenlos ist der Fackel- und Lampionumzug zum Höhenfeuer auf dem «Gipf». Vorher gibt es ab 17 Uhr auf dem Platz hinter dem Alten Schulhaus Auftritte der Musikgesellschaft und Trachtengruppe, eine Festansprache und einen Apéro.

Werden Sie als Vizeammann an der 1.-August-Feier in Würenlos dabei sein?

Nico Kunz, Vizeammann in Würenlos: Leider nicht. Ich bin dieses Jahr am 1. August in den Ferien. Wir sprechen uns im Gemeinderat jeweils ab, damit nicht alle gleichzeitig in den Ferien sind und die Geschäfte aufrechterhalten werden können. Der Gemeindeammann wird an der Bundesfeier anwesend sein und die Bevölkerung begrüssen.

Feiern Sie den Bundesfeiertag trotzdem?

Ja, ich verbringe die Ferien in der Schweiz und feiere mit Kollegen beim gemütlichen Grillieren. Grund des Zusammenseins ist der Nationalfeiertag.

Was bedeutet Ihnen dieser Tag?

Ich glaube, der Tag bedeutet jedem etwas, der in der Schweiz wohnt. Es ist ein gewisser Nationalstolz. Und ich finde es auch schön, wenn die Bevölkerung ihre Häuser beflaggt und schmückt. Für mich ist es seit der Kindheit ein spezieller Tag.

Wie haben Sie als Kind gefeiert?

Unsere Familie hat sich irgendwo mit Verwandten oder anderen Familien getroffen und gemeinsam gefeiert. Der Nationalfeiertag war seit eh und je ein Grund, um sich zu treffen und miteinander Zeit zu verbringen. Der Anlass verbindet. Ich bin in Würenlos aufgewachsen und seit ich mich erinnern kann, gibt es auf dem «Gipf» ein Höhenfeuer. Ich wohnte als Kind auf der gegenüberliegenden Hangseite. Weil das Feuer so gross ist, sah man es selbst von da aus.

Der Fackel- und Lampionumzug zum Höhenfeuer ist auch heuer Bestandteil der Feier. Gibt es dieses Jahr auch etwas, was anders ist?

Ich finde es sympathisch, dass dieses Jahr kein Politiker die Rede hält, sondern Othmar Käppeli. Der Würenloser Unternehmer und Buchautor hat sicher viel Interessantes zu erzählen.

Was wünschen Sie sich für die Schweiz?

Dass die Schweiz sich nicht zu stark verschliesst, sondern die jetzige Offenheit beibehält. Ich finde es wichtig, dass man offen für Neues wie beispielsweise den technologischen Wandel ist. Trotzdem soll auch an Traditionen wie der direkten Demokratie und Traditionsbetrieben festgehalten werden. Dieser Mix soll sich die Schweiz auch künftig erhalten.

Mehr Infos unter: www.wuerenlos.ch

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