Eine schnelle Würenloserin

Schon zum vierten Mal konnte sich Sarah Flütsch für die Schweizer Meisterschaft im 100-m-Lauf qualifizieren.

Sarah Flütsch mit ihren Laufschuhen vor der Trophäenwand. Foto: ska
Sarah Flütsch mit ihren Laufschuhen vor der Trophäenwand. Foto: ska

Die 13-jährige Sarah Flütsch aus Würenlos konnte sich am 21. August am Leichtathletik-Regionalfinal «Mille Gruyère», der jeweils im Rahmen des «1000 m Cup Baden» stattfindet, für die Schweizer Meisterschaft qualifizieren. Und das bereits zum vierten Mal. Bei deren Austragung am 21. September in Payerne holte Sarah Flütsch in ihrer Kategorie den 17. Rang.

Am Tag vor der Schweizer Meisterschaft herrschte im Hause Flütsch eher Gelassenheit. «Ich glaube nicht, dass es für eine Medaille reicht – ich kenne die Zeiten der anderen», sagt Sarah entspannt. Dass sie sich aber wieder für die Schweizer Meisterschaft qualifiziert habe, darüber freue sie sich auch nach dem vierten Mal noch sehr. Angefangen hat alles, als Sarah mit etwa sieben Jahren in Würenlos den Lauftreff besuchte. «Das hat mir gefallen und so habe ich weitergemacht.» Vor zwei Jahren dann ist sie in den Leichtathletikverein (LV) Wettingen-Baden übergewechselt – sozusagen die Leichtathletik-Abteilung des TV Würenlos und anderer Vereine aus der Region Baden-Wettingen. Bis heute ist sie ausserdem Mitglied in der Mädchenriege.

Im LV trainiert sie zusammen mit anderen alle Leichtathletik-Disziplinen von Weitsprung über Speerwerfen bis zum Hürdenlauf. Aber die Langstrecke – das sei ihre Disziplin, sagt ihre stolze Mutter. Und warum gerade Leichtathletik? «Es ist sehr vielfältig», erklärt Sarah. Wer in einem Bereich nicht so gut sei, melde sich eben nicht für den Mehrkampf an, sondern nur für die Disziplin, die ihm am meisten liege. Solche Wettkämpfe sind für Sarah teils Spass und teils Stress. Nebst dem regulären Training im LV sei sie zur Vorbereitung noch ein paar Mal alleine joggen gegangen.

Wenn sie gerade nicht am Laufen oder in der Schule ist, trifft sich Sarah am liebsten mit ihren Kollegen. Und im Winter ist Snowboarden und Skifahren im Ferienhaus angesagt. Trotzdem bleibt der Sport für Sarah wohl eher ein Hobby und Ausgleich. Sie sagt selber, dass sie noch nicht weiss, was sie später mal werden will: «Aber dass es etwas mit Sport zu tun hat, glaube ich eher nicht.»

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