Im «Fressbalken» wird weiter gebaut

Die Autobahnraststätte Würenlos, Baujahr 1971, erhielt immer wieder Liftings. Das letzte im November 2019.

So sah das Mövenpick-Restaurant 1972 aus. ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/ Jules Vogt

So sah das Mövenpick-Restaurant 1972 aus. ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv/ Jules Vogt

Aus Migros wird Coop. Im April soll die neue Filiale eröffnen. Melanie Borter

Aus Migros wird Coop. Im April soll die neue Filiale eröffnen. Melanie Borter

Seit ihrer Eröffnung im November 1972 ist sie von weither zu sehen: Die Raststätte, die bei Würenlos über die Nationalbahn N1, die heutige Autobahn A1, ragt. Die Bauarbeiten damals dauerten ein Jahr. In den knapp 50 Jahren, die seit ihrer Eröffnung verstrichen sind, hat die 140 Meter lange Brücke mehrere Faceliftings erhalten. So etwa 2004. Damals geschah die äusserlich auffälligste Änderung: Der aus der Mode geratene braun-orangefarbige Aussenanstrich ver- schwand. Neu kam die Brücke in verschiedenen Blau- und Weiss- tönen daher. «Ziel ist es, den schweren Bau im Blau des Aargauer Himmels aufzulösen», wird Bernhard Negri vom Generalunternehmer Zschokke AG, der die Arbeiten ausgeführt hat, in einem Artikel der Neuen Zürcher Zeitung von 2004 zitiert.

2019 kommt die Raststätte, die im Volksmund «Fressbalken» genannt wird, in einem neuen Kleid daher. Wenn auch nur inwendig. Diesmal dauerten die Sanierungsarbeiten zehn Wochen. Ende November haben die Besitzer, die Real Estate AG, die Raststätte an einer gross inszenierten Feier mit 100 geladenen Gästen eröffnet.

Abgeschlossen ist die Sanierung indes noch nicht. Derzeit laufen die Umbauarbeiten der ehemaligen Migros-Filiale im Obergeschoss. Neu entsteht eine Coop-Filiale. Diese soll laut Center-Leiterin Gwendoline Bloch im April eröffnet werden.

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