Zwischen grauen Wohnblöcken hat sie eine grüne Oase geschaffen

Rentnerin Eva Hov hat sich in der Überbauung an der Neufeldstrasse ein kleines Gartenparadies erschaffen.

Eva Hov (72) hat sich eine kleine grüne Oase vor ihrer Wohnung in einer Überbauung erschaffen. (Babara Scherer)

Eva Hov (72) hat sich eine kleine grüne Oase vor ihrer Wohnung in einer Überbauung erschaffen. (Babara Scherer)

Kleine Figuren zieren das kleine Gartenparadies.

Kleine Figuren zieren das kleine Gartenparadies.

Gartenzwerge gehören dazu.

Gartenzwerge gehören dazu.

Es blüht überall vor der Wohnung.

Es blüht überall vor der Wohnung.

Im Sommer ist es besonders schön.

Im Sommer ist es besonders schön.

Vögel zwitschern, der Duft von Blumen erfüllt die Luft. Rosa, violett, gelb und weiss blüht es vor der Wohnung von Eva Hov. Die 72-Jährige wohnt in einer grossen Überbauung an der Neufeldstrasse in Wettingen. Während vor den anderen Wohnungen im Erdgeschoss ein paar wilde Büsche stehen, hat die Wettingerin sich ein kleines Gartenparadies erschaffen.

«Als ich vor 23 Jahren eingezogen bin, wuchsen hier nur ein paar karge Büsche und mehr nicht», sagt Hov. Also begann sie die kleine Grünfläche vor der Wohnung zu bepflanzen.

Inzwischen wächst und gedeiht es schon fast von alleine vor der Wohnung von Eva Hov. «Ich muss momentan eigentlich nur giessen.» Der Hausabwart helfe ihr ab und zu beim Büsche schneiden und Rasenmähen.

Ohne Garten aufgewachsen

Das Gärtnern wurde Eva Hov aber nicht in die Wiege gelegt. «Ich bin in einem Block aufgewachsen und wir hatten weder einen schönen Garten noch Balkon», so Hov. Sie habe ihre Passion für Zierpflanzen erst mit der ersten eigenen Wohnung entdeckt, als sie den Balkon begrünte. Die Arbeit mit den Pflanzen habe sie sofort fasziniert.

«Für mich war die Gartenarbeit auch immer ein Ausgleich zum Arbeitsalltag», erklärt Hov, die zuletzt beim Schweizerischen Arbeitgeber Verband tätig war.

Neben Büschen, Blumen und Bäumen hat die Rentnerin ihre kleine grüne Oase mit Figürchen und Gartenzwergen geschmückt. Dabei soll die Grünanlage aber nicht perfekt sein. Hov: «Ich möchte den Garten auch ein bisschen wild haben.»

Tatsächlich wachsen die Pflanzen im hinteren Teil ungezähmter. Efeuranken bedecken dort den Boden und die Büsche spriessen frei in alle Richtungen. Eva Hov setzt sich und blickt zufrieden auf ihre kleine Gartenoase.

Haben auch Sie einen schönen Garten? Schicken Sie uns ein Bild (1 MB) an: redaktion@limmatwelle.ch

Weitere Artikel zu «Wettingen», die sie interessieren könnten

Schule Margeläcker soll zum Oberstufenzentrum ausgebaut werden. Philippe  Neidhart
Wettingen18.02.2026

Schulraum geht in heisse Phase

Im Margeläcker soll ein Oberstufenzentrum entstehen, um den steigenden Schulraumbedarf zu decken. Der Projektierungskredit über 8,5 Millionen Franken kommt am…

Wettingen meets Japan: Könnte die Ansiedlung der Firma Hitachi Koifische im Tägi bedeuten?
Wettingen18.02.2026

Von Aromat-Chips bis zu Tägi-Koikarpfen

Gelbe Konfetti fliegen aus Aromat-Büchsen, Koikarpfen planschen mit Hitachi-Plakaten im Regen: Die Kinderfasnacht in Wettingen greift aktuelle und lokale Themen…

Michelle Heimberg im Training – und kurz vor    dem Moment, den sie stets so liebt: das Eintauchen in eine andere Welt.Sandra Ardizzone/Archiv
Wettingen11.02.2026

«Der Titel würde mir viel bedeuten»

Michelle Heimberg ist eine der Athleten aus der Limmattalregion, die für die Wahl der «Aargauer Sportlerin oder Sportler des Jahres 2025» nominiert sind – dies…