Wettinger Feuerwehr öffnete die Tore

Einsatzfahrzeuge fahren, Feuer löschen, Menschen retten, Atemschutzgeräte nutzen, die Führung unterstützen: Insgesamt 60 Feuerwehrmänner und -frauen zeigten am Samstagnachmittag an verschiedenen Posten im und um das Magazin ihr Können.

Die kleinsten Besucher liefern sich ein Bobby-Car-Rennen auf dem Verkehrs­parcour.gk

Die kleinsten Besucher liefern sich ein Bobby-Car-Rennen auf dem Verkehrs­parcour.gk

Schokoküsse müssen mit einem Spreizer transportiert werden.   gk

Schokoküsse müssen mit einem Spreizer transportiert werden. gk

Der Höhenflug im Hubretterkorb braucht Geduld.Gaby Kost

Der Höhenflug im Hubretterkorb braucht Geduld.Gaby Kost

Der kleine Santiago in Brandschutzjacke und Helm.gk

Der kleine Santiago in Brandschutzjacke und Helm.gk

Einmal mit einem Feuerwehrschlauch spritzen. Der Andrang ist gross.gk

Einmal mit einem Feuerwehrschlauch spritzen. Der Andrang ist gross.gk

Für ein Abheben auf der Drehleiter im Korb des Hubretters nahm die Warteschlange den ganzen Nachmittag kein Ende. Bis zu einer Stunde wartete Gross und Klein, bis sie in eine spezielle Weste mit Karabinern behängt schlüpfen durften. Dies bedeutete aber gleichzeitig, dass die Fahrt in 30 Meter Höhe kurz bevorstand. Sehr beliebt waren auch die Feuerwehrautos, die bestiegen und betrachtet werden konnten. Manch ein Horn ertönte auf dem Platz, wenn ein Kind die Hupe betätigte und damit alle Anwesenden aufhorchen liess.

Um sich von den bewältigten Aktivitäten zu erholen und einen Einblick in die weiteren Einsatzgebiete der Feuerwehr zu bekommen, wurden verschiedene Szenarien demonstriert. So zeigten zuständige Postenleute die optimale Löschung eines brennenden Mobiltelefons mit Sand oder wie man Flammen in einer Pfanne ganz einfach mit einer Löschdecke ersticken kann. Ein Blick in die Tätigkeiten der Führungsunterstützung zeigte, wie Lagekarten gezeichnet und dabei Signaturen statt Wörter verwendet werden. «Die Elektriker unterstützen die Einsatzleitung bei einem Brand», sagte Giuseppe Mannarino und ergänzte: «Bevor gelöscht wird, muss ein Objekt stromlos sein.» Er zeigte verschiedene Möglichkeiten auf, wie Stromzuleitungen unterbrochen werden können. «Heute hat man digitale Unterstützung wie das Programm Geopro Suisse, damit diese Herausforderung speditiv und korrekt ausgeführt werden kann», erklärte er und zeigte auf dem iPad, wie er Stromnetze in der Gemeinde schnell sichtbar aufschalten kann.

Ausrüstungsgegenstände konnten auch auf spielerische Weise erkundet werden. So zum Beispiel der Spreizer, der normalerweise zur Rettung von Personen in Autos benutzt wird. Schokoküsse warteten darauf, mit diesem Gerät eingeklemmt und von einer Pilone zu einem Behälter vorsichtig transportiert zu werden. Klar, dass diese Aufgabe gerne von den kleinsten Gästen in Angriff genommen wurde. Die 100 Schokoküsse waren innert kurzer Zeit weg. Im Untergeschoss des Magazins konnten Brandschutzjacken und Helme angezogen und in einem mit Wasser-Rauch gefüllten, dunklen Raum Feuerquellen mit einer Wärmebildkamera geortet werden.

Feuerwehrkommandant Oliver Gross zeigte sich erfreut über die grosse Besucherzahl. «Natürlich können wir Nachwuchs brauchen», sagte er und hofft, dass dieser Anlass den einen oder anderen Interessierten für die freiwillige Arbeit bei der Feuerwehr motivieren konnte.

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