Sujet passt zum grossen Jubiläum
Im Rittersaal im «Sternen» Wettingen fand die Taufe des Kunstkalenders, der in Zusammenarbeit mit der arwo Stiftung und dem Kiwanis Club Wettingen zum 13. Mal realisiert wurde, statt.
«Ich habe das Bild mit der Kreuzkapelle erstanden», sagt Claudia Chapuis, Kirchenpflegepräsidentin der katholischen Kirche Wettingen, die zusammen mit ihrem Mann François die Vernissage im Rittersaal besuchte. «Dieses Sujet vom Künstler Ruedi Maurer passt ideal zum 10-Jahr-Jubiläum des Kreuzkapellen-Vereins», sagt sie erfreut. Es sei jedoch ein reiner Zufall und nicht etwa eine Auftragsarbeit, betont sie.
Auch das Schoggihasen-Werk von Niklaus Locher hat einen passenden Käufer gefunden – den Chocolatier Fabian Rimann aus Wettingen. «Passt perfekt zum Chocolatier», betonen die Gäste Christa und Valentin Egloff aus Kaiserstuhl. Der gebürtige Wettinger hat an einer Kalendertaufe ebenfalls ein Werk für sich und seine Frau erstanden, das dann lange auf einer Staffelei in ihrem Altstadthaus ausgestellt war. «Wir könnten es wieder einmal dort platzieren», überlegen sich die beiden. Einen interessanten Platz dürfte sich das Werk von Florian Zogg ergattert haben, es hat einen Käufer in Dubai gefunden.
Nicht ganz so weit, aber dafür ins Wettinger Rathaus, hat es das Bild von Marco Lurà geschafft. «Es erinnert mich an den Lägernhang, den Sulpberg, ans Limmattal schlechthin», sagt Gemeindeammann Markus Dieth. Er war denn an der Vernissage auch voll des Lobes für die tollen Werke, die von den Menschen mit einer Beeinträchtigung geschaffen wurden. Zudem lobte er die Solidarität, welche die Käuferschaft mit dem Erwerb eines Bildes an den Tag lege. Alle Künstler, Käufer und ihre Werke wurden persönlich vorgestellt. Als Dank wurden den 13 Kunstschaffenden eine rote Rose und ein arwo-Kalender überreicht.
«Im Vorfeld der Kalendergestaltung suchen wir jeweils aus den vielen Kunstwerken 30 bis 40 aus, die dann in die engere Wahl kommen», sagt Kiwanis-Mitglied und Verantwortlicher für die Produktion Markus Schmocker. Danach wird bestimmt, welches Bild zu welchem Monat passen würde. «Gut 1500 Kalender haben wir gedruckt, die im Laden arwola oder am Adventsmarkt erstanden werden können», sagt er. Von der Möglichkeit, sich an der Vernissage mit dem Kunstkalender einzudecken, machten viele Gäste beim anschliessenden Apéro Gebrauch. Sehr zur Freude der anwesenden Künstler und ihrer Angehörigen.










